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Was ist das Turbo-Depot?

Titelbild Strategie des Turbo-Depots

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Ziel dieses Artikels - Strategie des Turbo-Depots

In diesem Artikel erkläre ich dir, was es mit dem Turbo-Depot auf sich hat und wie das Regelwerk der Strategie aussieht. Zunächst gehe ich darauf ein, wie das Turbo-Depot investiert und wie die Zielsetzung des Turbo-Depots aussieht. Anschließend zeige ich dir die konkreten Regeln für den Kauf und Verkauf von Aktien im Turbo-Depot ein.

Das Turbo-Depot setze ich für mich selbst schon seit Herbst 2020 um. Entsprechend kann ich dir hier auch Einblicke in die bisherige Performance geben. Außerdem gehe ich darauf ein für welche Art von Investor dieses Depot geeignet ist.

Viel Spaß beim Lesen!

Wie investiert das Turbo-Depot?

Das Turbo-Depot hat seinen Namen von der Art Aktien, in die die Strategie dieses Depots investiert. Ziel ist es in die Aktien mit den stärkten Aufwärtstrends der letzten Monate bis Jahre zu investieren – also quasi die Aktien, die gerade den Turbo gezündet haben. Mit dieser Vorgehensweise wird auf starke laufende Trends aufgesprungen mit dem Ziel von der Fortsetzung dieser Trends zu profitieren.

Bei der Aktienauswahl des Turbo-Depots geht es also ausschließlich um die Stärke des Aufwärtstrends einer Aktie. Entsprechend wird für die Entscheidungsfindung, welche Aktien nun gekauft oder auch verkauft werden sollen lediglich die historische Kursentwicklung benötigt. Fundamentaldaten spielen bei dieser Strategie überhaupt keine Rolle.

Die Turbo-Strategien unterscheiden sich damit stark von den vier Basis-Strategien nach den Aktienkönig-Bewertungsmodellen. Während bei den vier Aktienkönig-Bewertungsmodellen immer für eine einzelne Aktie geprüft wird, ob bestimmte Kriterien erfüllt sind oder nicht, erfolgt die Bewertung der Stärke des Aufwärtstrends einer Aktie beim Turbo-Depot durch Analyse zahlreicher Aktien eines Index in Relation zueinander.

Wie lauten die Regeln für den Kauf & Verkauf von Aktien?

Das Anlageuniversum

Das Turbo-Depot investiert in 15 Aktien – 8 davon aus Deutschland (hier werden die Aktien des DAX, MDAX und SDAX betrachtet) und 7 Aktien aus den USA (hier werden die Aktien des Nasdaq100 analysiert). Mit der Kombination dieser beiden Anlageuniversen sind wir in der Lage zwei wichtige Eigenschaften zu erfüllen:

(1) Wir werden dem Wunsch vieler Investoren gerecht auch in deutsche Aktien zu investieren. Deutsche Aktien haben einen eher schlechten Ruf, weil die Performance des DAX im internationalen Vergleich langfristig nicht überzeugen kann. Gerade mit der Strategie des Turbo-Depots sind wir aber in der Lage starke deutsche Aktien zu finden und so auch mit deutschen Aktien eine hohe Rendite zu erzielen.

(2) Wir nehmen die Chancen eines der stärksten Indizes der Welt wahr. Kaum ein anderer Index hat über die letzten Jahre eine derart hohe Rendite erwirtschaften können wie der Nasdaq100. Indem wir die Hälfte des Depots in starken US-Aktien aus dem Nasdaq100 investieren können wir einen zusätzlichen Renditeboost erzielen.

Anlageuniversum des Turbo-Depots zusammengefasst:

(1) Aktien des DAX, MDAX und SDAX (das sind 160 Aktien). Daraus werden 8 Aktien in das Depot aufgenommen.

(2) Aktien des Nasdaq100 (wie der Name sagt beinhaltet der Index 100 Aktien). Daraus werden 7 Aktien in das Depot aufgenommen.

An dieser Stelle gibt es im Turbo-Depot eine kleine Abwandlung zur bisherigen Strategie. Bisher wurden für Deutschland die Aktien des CDAX mit einer Marktkapitalisierung von mindestens 500 Millionen Euro betrachtet. In den letzten Jahren waren fast alle der gekauften Aktien aber gleichzeitig auch schon mindestens im SDAX enthalten. Außerdem hat sich gezeigt, dass teilweise Aktien für einen Kauf infrage kommen, deren Streubesitz viel zu gering ist. Hier erfolgt nun eine Vereinfachung, dass die Aktien des DAX, MDAX und SDAX betrachtet werden.

Die Kaufkriterien

Ziel des Turbo-Depots ist es Aktien nach einer Rangliste zu kaufen. Es sollen gezielt die Aktien gekauft werden, die die letzten Monate bis Jahre den Turbo gezündet haben. Um diese Aktien aus dem DAX, MDAX und SDAX und Nasdaq100 ausfindig machen zu können, benötigen wir ein paar Kennzahlen um anschließend auf Basis der Ergebnisse dieser Kennzahlen einer Rangliste bilden zu können.

Für die Bestimmung der Stärke des Aufwärtstrends einer Aktie werden für die Strategie des Turbo-Depots drei unterschiedliche Kennzahlen betrachtet, die die Stärke des Aufwärtstrends einer Aktie messen. Eine ausführliche Beschreibung dieser drei Kennzahlen findest du in diesem Artikel:

Berechnung der Kennzahlen für das Turbo-Depot

An dieser Stelle reicht es für dich aus, zu wissen, dass eine Rangliste gebildet wird, die Aktien nach ihren Trendstärke sortiert. Auf Basis dieser Rangliste werden die Kauf- und Verkaufsentscheidungen getroffen.

Ins Turbo-Depot werden die bestplatzierten Aktien der Rangliste gekauft. Sobald das Depot einmal läuft (was beim Turbo-Depot ja nun schon seit Jahren der Fall ist), erfolgt ein neuer Kauf aber nur, wenn eine Aktie verkauft werden muss. Wenn eine Aktie verkauft wird, wird nach dieser Rangliste die bestplatzierte Aktie gekauft, die bislang noch nicht im Turbo-Depot enthalten ist.

Das Depot ist so aufgebaut, dass stets 8 Aktien aus Deutschland (DAX, MDAX und SDAX) und 7 Aktien aus dem Nasdaq100 enthalten sind. Ganz wichtig: Die Ranglisten werden jeweils getrennt für Deutschland (DAX, MDAX, SDAX) und den Nasdaq100 erstellt. Nur so ist ein fairer Vergleich der Aktien untereinander möglich und nur so lässt sich sicherstellen, dass wir stets zur Hälfte in deutschen Aktien und zur anderen Hälfte in US-amerikanischen Aktien investiert sind.

Die einzelnen 15 Positionen im Depot sollen in etwa gleichgewichtet sein. Hier ergeben sich im Zeitverlauf natürlich immer mal wieder Abweichungen – das ist auch kein Problem. Wichtig ist nur, dass eine Aktie nicht mit einem dreimal so hohen Anteil gekauft wird wie eine andere. Bei größeren Abweichungen werden aber Teilverkäufe erforderlich, auf die ich gleich noch eingehe.

Die Verkaufskriterien

Das Turbo-Depot verfolgt eine aktive Handelsstrategie. Das bedeutet, dass Aktien verkauft werden, sobald die Stärke ihres Aufwärtstrends nachlässt. Wir haben mit der Strategie das Ziel auf den laufenden Trend von Aktien aufzuspringen, natürlich kann es aber auch vorkommen, dass sich der Trend nach unserem Kauf nicht wie erhofft fortsetzt. Das ist auch nicht weiter schlimm, sondern ist Bestandteil der Strategie. Es kann einfach nicht jede Aktie, die wir gerade kaufen, auch anschließend eine Turbo-Aktie sein.

In solch einem Fall ist es aber wichtig zu reagieren. Und genau deswegen spielt das Verkaufskriterium im Rahmen der Strategie der Turbo-Depots eine ebenfalls sehr wichtige Rolle. Verkauft wird eine Aktie, wenn sie nicht mehr zu den 30% besten gemessen an der Rangliste auf Basis der drei Kennzahlen gehört. Du siehst also: Für den Verkauf kommt dasselbe Kriterium zum Einsatz wie beim Kauf von Aktien. An dieser Stelle ist die Strategie also recht einfach.

Wird eine Aktie gemäß diesem Verkaufskriterium verkauft, wird das Geld aber keinesfalls in Cash gehalten, sondern direkt wieder in die nächste Position investiert. Hierfür wird dann die Aktie gekauft, die gemäß der Rangliste aktuell am höchsten platziert und noch nicht im Depot enthalten ist.

Auch hier gilt wieder: Wird eine Aktie aus Deutschland verkauft, wird dafür auch eine aus Deutschlang gekauft. Erfolgt der Verkauf jedoch aus dem Anlageuniversum des Nasdaq100, wird die bestplatzierte Aktie aus der Rangliste des Nasdaq100 gekauft, die noch nicht im Turbo-Depot enthalten ist.

Teilverkäufe & Management der Gewichtungen

Die Turbo-Strategie zeichnet sich dadurch aus, dass wir hier immer wieder echte Kursraketen im Depot haben. Allerdings setzen natürlich nicht alle Aktien, auf deren Trend wir aufspringen, ihren Aufwärtstrend so nahtlos fort. Viele Positionen verzeichnen weiterhin einen starken Aufwärtstrend, einige vollziehen sogar enorm starke Rallyes. Und wenn ein paar Aktien in Relation zu den restlichen Positionen im Depot einen enorm starken Anstieg verzeichnen, verändern sich mit der Zeit auch die Gewichtungen im Turbo-Depot.

Die Soll-Gewichtung einer Aktie liegt bei einer Gleichgewichtung und 15 Aktien bei 6,7% je Aktie. Aufgrund unterschiedlicher Performance ergeben sich mit der Zeit hier aber Unterschiede. Wenn eine Aktie nun eine Gewichtung von 8,5% aufweist und eine andere bei nur 5,5% liegt, ist das absolut kein Problem.

Ich persönlich tätige bei Gewichtungen von mehr als 10% im Turbo-Depot allerdings gerne Teilverkäufe. Eine übergewichtete Position ist aber enorm stark und soll auch weiterhin einen höheren Anteil haben. Weist eine Aktie nun aber eine Gewichtung von 11% auf, reduziere ich diese gerne auf 9% – nur mal als grobes Beispiel an dieser Stelle.

Setzt du das Turbo-Depot mit vergleichsweise wenig Kapital um und möchtest etwas offensiver vorgehen, sind auch höhere Gewichtungen in Ordnung. Spätestens bei einer doppelt so hohen Gewichtung (über 13%) sollte im Sinne des Risikomanagements aber über einen kleinen Teilverkauft nachgedacht werden.

Du siehst an dieser Stelle schon: Bei Teilverkäufen und dem Management der Positionsgrößen gibt es kein 100% starres Regelwerk. Hier ist bewusst etwas mehr Spielraum. Du musst aus der Thematik der Gewichtungen aber auch keine Wissenschaft machen. Wichtig ist es nur mit der Zeit starke Über- und Untergewichtungen etwas zu korrigieren.

Was passiert mit dem Erlös aus einem Teilverkauf? Sofern der Cashbestand bei nur 2-3% liegt, halte ich diesen Teil auch gerne erstmal in Cash. Früher oder später wird eine Position im Turbo-Depot ausgetauscht werden, die eine Untergewichtung aufweist. Dann lässt sich dieser Cashbetrag nutzen, um die neu zu kaufende Aktie mit der Soll-Gewichtung von 6,7% zu kaufen.

Bei einem deutlich höheren Cashbestand bietet es sich hingegen an, die untergewichteten Positionen leicht aufzustocken. Auch hier gilt aber: Untergewichtete Positionen müssen nicht bis zur Soll-Gewichtung aufgestockt werden, vor allem dann nicht, wenn die Aktie schon dicht an der Verkaufsgrenze liegt.

Zusammengefasst lässt sich zu Teilverkäufen sagen: Mach es dir bitte nicht zu kompliziert. Es geht nicht darum Gewichtungen auf die Nachkommastelle zu treffen. Du solltest aber vermeiden, dass eine Aktie einen zu großen Anteil im Depot einnimmt.

Performance des Turbo-Depot

Das Turbo-Depot ist eine Strategie, die ich für mich persönlich bereits seit Herbst 2020 umsetze. Entsprechend ist seitdem auch ein Track-Record vorhanden. Bevor ich die Strategie umgesetzt habe, habe ich natürlich zahlreiche Backtests durchgeführt, um zu untersuchen, ob ich mit diesem System langfristig überhaupt erfolgreich unterwegs sein kann. Einen ausführlichen Artikel zu den Backtestergebnissen des Turbo-Depots findest du hier: Backtestergebnisse des Turbo-Depots

Ein Backtest ist aber nie in der Lage die Realität zu 100% abzubilden – er gibt aber eine gute Orientierung.

Mit einer Historie von inzwischen fast 6 Jahren bietet aber auch die Historie des Turbo-Depots schon eine hohe Aussagekraft. Der folgende Chart zeigt dir, wie sich das Turbo-Depot im Vergleich zum S&P 500, MSCI World und dem DAX (jeweils als Total-Return-Index – also inklusive Dividenden) entwickelt hat. Stand der Daten Mitte Mai 2026.

Performance Turbo-Depot (Stand 17.05.2026)
Performance Turbo-Depot (Stand 17.05.2026)

Das Turbo-Depot hat es auf eine Rendite von +369% gebracht. Aufs Jahr runtergerechnet entspricht das einer Rendite von +31% pro Jahr. Der S&P 500 kam auf eine jährliche Rendite von +16,6%, der MSCI World hat eine Rendite von +15,3% erwirtschaften können und der DAX liegt bei +11,6% pro Jahr.

Für wen ist das Turbo-Depot geeignet?

Rendite-Risiko-Profil

Wie du an der bisherigen Performance sehen kannst, aber es auch im Artikel zum Backtest zum Turbo-Depot nachlesen kannst, ist das Turbo-Depot eine sehr offensive Strategie. Mit dem Turbo-Depot bist du in der Lage langfristig eine deutliche Outperformance zum Gesamtmarkt zu erzielen. Wenn dein Ziel also darin besteht eine hohe Rendite zu erzielen, bist du hier zunächst erstmal richtig.

Die Performance der letzten Jahre zeigt aber auch deutlich, dass du beim Turbo-Depot höhere Risiken aushalten musst. Die Volatilität des Turbo-Depots ist deutlich größer als die des Gesamtmarktes und vor allem kurzfristig (innerhalb weniger Wochen) kommt es hier immer mal wieder zu scharfen Rücksetzern.

Außerdem musst du auch beachten, dass die Outperformance nicht konstant erzielt wird. So war beispielsweise das Jahr 2022 sehr zäh. Wenn du langfristig in den Genuss einer deutlichen Outperformance kommen möchtest, musst du über einzelne Jahre auch eine Durststrecke aushalten können.

Größe deines Depots

Ob du das Turbo-Depot umsetzen kannst, ist auch eine Frage deiner Depotgröße beziehungsweise der Höhe des Kapitals, das du in das Turbo-Depot investieren möchtest. In einem engen Zusammenhang steht hier auch die Frage, bei welchem Broker du das Turbo-Depot umsetzen möchtest.

Das Turbo-Depot funktioniert nur, wenn du alle Aktien des Depots kaufst. Manchmal kommt es allerdings vor, dass sich sehr teure Aktien im Depot befinden, die 1.000 Euro oder USD kosten. Wenn du dann nur ganze Aktienstückzahlen handeln kannst, wird es bei einem kleineren Depotvolumen schnell problematisch.

Möchtest du beispielsweise 5.000 Euro in das Turbo-Depot investieren, eine der 15 Positionen kostet aber schon 1.000 Euro, dann wird es sehr schwierig die Gewichtungen hier auch nur ansatzweise einzuhalten.

Wenn du keine Möglichkeit hast Teilaktien zu handeln, sind 10.000 Euro die absolute Untergrenze für das Turbo-Depot. Besser sind hier 20.000 Euro. Einige Broker bieten aber den Handel mit Teilaktien an, dann reichen bereits wenige Tausend Euro aus, um das Turbo-Depot umsetzen zu können.

Asset-Allocation

Das Turbo-Depot (wie auch die beiden anderen Turbo-Strategien) sind sehr offensiv. Je nach Höhe deines Vermögens stellt sich die Frage, wie viel du überhaupt in das Turbo-Depot (oder eine der beiden anderen Turbo-Strategien) investieren sollst.

Bei einem Depot, das sich noch im Wachstum befindet (beispielsweise 25.000 Euro) und bei dem monatlich regelmäßige Sparraten hinzukommen, ist eine offensive Ausrichtung durchaus in Ordnung. Hier ist es auch möglich ausschließlich in das Turbo-Depot zu investieren.

Verfügst du hingegen über ein Depot, das mehrere Hunderttausende Euro umfasst und auch wesentlich für deine Altersvorsorge gedacht ist, sollten die Turbo-Strategien nur einen Teil deiner persönlichen Asset-Allocation ausmachen. Langfristig lässt sich damit natürlich eine hohe Rendite erzielen, vor allem psychologisch kann es aber sehr herausfordernd sein, wenn dein gesamtes Vermögen die Schwankungen des Turbo-Depots aushalten muss.

Für dich zur Orientierung: Meine Depots sind in Summe über eine Million Euro groß und ich investiere etwa die Hälfte meines Vermögens in die Turbo-Strategien.

Was du noch beachten solltest

Das Turbo-Depot verfolgt eine aktive Handelsstrategie. Aktien werden für gewöhnlich zwischen drei Monaten und zwei, in manchen Fällen drei Jahren gehalten – je nachdem wie lange der Aufwärtstrend anhält. Besonders langfristige Investments wird es hier nicht geben. Deshalb solltest du dich in einzelne Aktien hier auch nicht „verlieben“.

Außerdem musst du lernen jede Aktie als Baustein zu betrachten. Im Turbo-Depot sind teilweise Aktien enthalten, die ich als langfristiges Investment nicht kaufen würde. Da spricht auch absolut nichts gegen, schließlich verfolgt das Turbo-Depot eine komplett andere Strategie und jede Aktie ist hier nur als Baustein der eigentlichen Strategie zu betrachten.

Wichtig ist auch, dass du Verkaufsentscheidungen dann konsequent folgst. Wird eine Aktie aus dem Turbo-Depot verkauft und du entscheidest dich trotzdem sie weiterhin zu halten, weil du „von der Aktie überzeugt bist“, dann ist das ab sofort deine persönliche Baustelle. Eine Aktie, die ursprünglich für das Turbo-Depot gekauft wurde, darf nicht plötzlich zu einem aussichtsreichen Investmentkandidaten umgemodelt werden.

Fazit zum Turbo-Depot

Beim Turbo-Depot handelt es sich um eine sehr offensive Strategie, die ich bereits seit 2020 umsetze. Entsprechend liegt für diese Strategie auch schon eine lange Performancehistorie vor, die eindrucksvoll zeigt, zu was das Depot in der Lage ist. Es wird gezielt in Aktien mit den stärksten Aufwärtstrends investiert.

Entscheidender Unterschied der Strategie des Turbo-Depots zu den vier Aktienkönig-Bewertungsmodellen ist die relative Bewertung von Aktien. Außerdem gibt es hier 100% klare Regeln für den Kauf und Verkauf von Aktien. Das macht das Turbo-Depot zu einer interpretationsfreien Strategie, die jederzeit klar vorgibt, was zu tun ist.