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Aktienanalyse Alphabet

Titelbild Alphabet Aktienanalyse mit einem Laptop und der Google-Suche im Hintergrund

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Ziel dieses Artikels - Alphabet Aktienanalyse

Ziel dieses Artikels ist es dir eine ausführliche Aktienanalyse zur Aktie von Alphabet zu geben. Mit der Alphabet Aktienanalyse kläre ich die Frage, ob die Aktie von Alphabet aktuell kaufenswert ist. Als erstes stelle ich dir kurz das Unternehmen und das Geschäftsmodell vor, anschließend siehst du anhand einer ausführlichen fundamentalen Bewertung, ob die Alphabet-Aktie als Investment attraktiv ist. Mithilfe der Chartanalyse möchte ich dir anschließend die wichtigsten Kursniveaus zeigen, bei denen es für die Aktie von Alphabet besonders interessant wird. Anhand der Aktienkönig-Bewertungsmodelle analysiere ich außerdem, ob Alphabet für dich und deinen Investmentstil geeignet ist.

Viel Spaß beim Lesen!

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1. Schnellüberblick: Alphabet Aktienanalyse

Alphabet ist die Muttergesellschaft von Google, der weltweit größten Suchmaschine. Neben der Google Suchmaschine und den Google-Diensten sind das Videonetzwerk YouTube und das Betriebssystem Android zwei weitere wichtige Geschäftsfelder des Unternehmens. Den Großteil der Umsätze erzielt das Unternehmen mit Werbeeinnahmen. Die Alphabet-Aktie schneidet in zwei Aktienkönig-Bewertungsmodellen gut ab, und kann in einem Bewertungsmodell richtig überzeugen. Ob die Aktie nun ein Kauf ist und für welchen Investor sie geeignet ist, erfährst du im Verlauf des Artikels.

ISIN | WKN US02079K3059 | A14Y6F
Sektor Kommunikationsdienste
Industrie Interaktive Medien & Dienste
Marktkapitalisierung 2.034.587 Mio. USD
Dividendenrendite 0,5%
KGV 25,5
KUV 6,36
Rendite 5 Jahre (p.a.) 22,5% (nur Kurs)
Rendite 5 Jahre (p.a.) 22,5% (mit Dividenden)
Rendite 10 Jahre (p.a.) 19,9% (nur Kurs)
Rendite 10 Jahre (p.a.) 19,9% (mit Dividenden)

2. Kurzvorstellung - Alphabet Aktienanalyse

2.1. Was macht Alphabet?

Alphabet ist die Muttergesellschaft von Google. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bist du mit dem Geschäftsmodell von Google auch schon grob vertraut, sodass einige Abschnitte der Unternehmensvorstellung nicht neu sind. Dennoch versuche ich dir ein paar Fakten über Alphabet zu präsentieren, die du noch nicht kanntest.

Im Jahr 2015 erfolgte die Umfirmierung der damaligen Google Inc. in die heutige Alphabet Inc. Das Kerngeschäft des Unternehmens war damals und sind auch noch heute alle Dienste rund um Google. Mit der Umfirmierung verfolgt der Konzern das Ziel seine einzelnen Sparten unabhängig voneinander führen und gestalten zu können. Neben den Google-Dienste gehören zum Konzern zahlreiche Forschungsprojekte.

Zu diesen Forschungsprojekten gehören beispielsweise Waymo (Entwicklung des autonomen Fahrens), Calico (biopharmazeutisches Unternehmen zur Behandlung altersbedingter Krankheiten) oder DeepMind (Entwicklung von KI-Algorithmen). Das Hauptgeschäft von Alphabet sind aber ohne Frage weiterhin die Google-Dienste. Hierzu gehören in erster Linie die Google-Suche, Cloud-Dienste, YouTube sowie das Betriebssystem Android.

Die Geschichte von Alphabet geht zurück ins Jahr 1998. Damals gründeten Larry Page und Sergey Brin gemeinsam das Suchnetzwerk Google in einer Garage in Menlo Park. Der Name „Google“ ist eine Anspielung auf das mathematische Konzept „Googol“, das eine Eins mit hundert Nullen darstellt und die enormen Datenmengen im Internet symbolisiert. Ursprünglich hatten die Gründer die Domain „googol.com“ registriert, aber ein Schreibfehler führte dazu, dass sie „google.com“ erwarben, was letztendlich zum Markennamen wurde.

Google war dank der revolutionären PageRank-Technologie (die auch noch heute ein äußerst gut behütetes Geheimnis ist) in der Lage schnell und präzise Sucherergebnisse zu liefern. Bereits sechs Jahre nach der Gründung (im Jahr 2004) ging das Unternehmen an die Börse. Der Marktwert des Unternehmens belief sich damals auf rund 23 Milliarden USD – verglichen mit den heutigen Bewertungsmaßstäben fast schon niedlich.

In den folgenden Jahren haben sich rund um die Google-Suchmaschine nach und nach weitere Dienste entwickelt, wie beispielsweise Gmail, Google Maps, die Android-Plattform sowie das Videonetzwerk YouTube, welches Google im Jahr 2006 für 1,65 Milliarden USD gekauft hat. Rückblickend betrachtet ein sehr guter Deal.

Der Erfolg des Unternehmens basiert in erster Linie auf der Google-Suchmaschine in Kombination mit der Werbeplattform, über die Google einen Großteil seiner Umsätze erwirtschaftet. Achte bei deiner nächste Google-Suche einmal auf die obersten Ergebnisse. Steht dort das Wort „Gesponsert“, verdient Google allein dadurch Geld, indem du auf diesen Link klickst.

Google ist mit einem Marktanteil von aktuell rund 83% bei den meistgenutzten Suchmaschinen weltweit nach wie vor die unangefochtene Nummer eins, wenngleich der Marktanteil in den letzten Jahren etwas zurückging. Zulegen konnte dafür der größte Konkurrent Bing (Suchmaschine von Microsoft) mit einem Marktanteil von knapp 10%.

Auch im Bereich der Handybetriebssysteme hat Google die Marktführerschaft mit seinem Betriebssystem Android inne. Der Marktanteil von Android liegt bei 71%, der von Apple hingegen bei nur 28%. Ein sehr starkes Wachstum hat das Android-Betriebssystem seit seinem Launch 2008 bis 2016 verzeichnet. Google hat allerdings nicht Apple Marktanteile strittig gemacht, sondern die bis dahin ebenfalls weit verbreiteten Systeme Symbian, BlackBerry und Samsung abgelöst.

Alphabet erzielt den Großteil seiner Umsätze nach wie vor mit Google-Diensten. Diese gehen aber weit über die bekannte Suchmaschine hinaus, sondern umfassen außerdem noch das Videonetzwerk YouTube sowie das Betriebssystem Android. Mit seinen Forschungsprojekten versucht Google den nächsten großen Wurf zu schaffen. Hier dürften in den kommenden Jahren vor allem auch die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz spannend werden.

2.2. Brancheneinordnung nach GICS

Die Brancheneinordnung wird nach dem Global Industry Classification Standard (GICS) vorgenommen. Alphabet gehört dem Sektor Kommunikationsdienste an. Innerhalb dieses Sektors ist das Unternehmen der Industriegruppe „Medien & Unterhaltung“ zuzuordnen. Eine noch feinere Einteilung ist mit der Einordnung nach einzelnen Industrien möglich. Hiernach gehört Alphabet der Industrie „Interaktive Medien & Dienste“ an. Die folgende Grafik zeigt dir noch einmal die Einordnung von Alphabet nach dem GICS-Schema.

Brancheneinordnung Alphabet nach dem GICS-Schema
Brancheneinordnung Alphabet nach dem GICS-Schema

Der Sektor Kommunikationsdienste gehört zu den defensiven Sektoren. Defensive Unternehmen verzeichnen in wirtschaftlich schwierigen Situationen für gewöhnlich geringere Rückgänge und zeichnen sich somit als risikoärmere Aktien aus. Alphabet gehört unter den Kommunikationsunternehmen allerdings eher zu den offensiven Unternehmen. Das ist in erster Linie auf das Geschäftsmodell zurückzuführen. Befindet sich die Wirtschaft in einer angespannten Lage, sind Werbekosten sicherlich ein Teil, an dem Einsparmaßnahmen ergriffen werden. Von der Sektoreneinteilung her gehört Alphabet zwar zu den defensiven Unternehmen, mit Blick auf das Geschäftsmodell lässt sich diese Einstufung allerdings nicht bestätigen.

Da Alphabet gemessen nach der Marktkapitalisierung aktuell das viertgrößte Unternehmen der USA ist, verwundert es wenig, dass Alphabet im Sektor der Kommunikationsdienste der mit Abstand größte Marktteilnehmer ist. Die nächstgrößten Aktien aus dem Sektor sind Meta, Verizon, Netflix, Walt Disney und T-Mobile US. Aus Europa ist das größte Unternehmen aus dem Sektor Kommunikationsdienste die Deutsche Telekom.

Betrachten wir das Ganze etwas feiner, und ziehen nur Unternehmen aus der Industrie „Interaktive Medien & Dienste“ heran, bekommt man das Gefühl, Alphabet hat maßgeblich dazu beigetragen diese Kategorie überhaupt erst zu erschaffen. Aus dem S&P 500 gehören mit Meta und der Match Group lediglich zwei weitere Unternehmen dieser Industrie an. Aus Deutschland ist hier noch die Aktie der Scout24 AG zu nennen.

2.3. Geschäftsbereiche von Alphabet

Google erwirtschaftet den Großteil seiner Umsätze mit Google-Diensten. Diese teilen sich auf in Google Services und Google Cloud. Alle weiteren Geschäftsaktivitäten des Unternehmens (Forschungsprojekte) entfallen auf das Segment „weitere Wetten“. Die Umsätze von Alphabet unterteilen sich demnach in folgende Geschäftsbereiche:

  • Google Services (Suchmaschinen, Android, YouTube, Google Maps, Chrome)
  • Google Cloud
  • Weitere Wetten (unter anderem Nest Labs, Calico, Google X)
Umsatzverteilung nach Segmenten bei Alphabet
Umsatzverteilung nach Segmenten bei Alphabet

Das Segment „Google Services“ ist mit einem Umsatzanteil von 89% der mit Abstand wichtigste Geschäftsbereich des Unternehmens. Seit 2020 weist Google außerdem separat die Umsätze zu den Google-Cloud-Diensten aus. Dieser Anteil ist von einem Umsatzanteil von 7,2% im Geschäftsjahr 2022 auf 10,8% im Geschäftsjahr 2023 gewachsen. Das zeigt deutlich, dass vor allem im Bereich der Cloud-Dienstleistungen aktuell ein hohes Wachstum vorhanden ist.

2.4. Marktkapitalisierung & Aktionärsstruktur

Alphabet weist aktuell eine Marktkapitalisierung von rund 2.000 Milliarden USD beziehungsweise 2 Billionen USD auf. Damit ist Alphabet nach Microsoft, Apple und Nvidia gemessen an der Marktkapitalisierung das viertgrößte börsennotierte Unternehmen aus den USA. Zum Vergleich: Mit einer Marktkapitalisierung von rund 2 Billionen USD ist Alphabet mehr wert als die 40 DAX-Unternehmen zusammen.

Das Unternehmen ist bei dieser Größe nicht mehr nur als Large-Cap, sondern bereits als Mega-Cap einzustufen. Mega-Caps zeichnen sich dadurch aus, dass sie bereits eine Größe erreicht haben, die es sehr unwahrscheinlich macht, dass Mitbewerber ihnen ihre Marktstellung streitig machen. Daher geht von Mega-Caps eine vergleichsweise hohe Stabilität aus.

Von Alphabet existieren drei verschiedene Aktien. Von der A-Aktie (Aktien mit Stimmrecht) befinden sich aktuell rund 6.741 Millionen Aktien im Umlauf. Von der C-Aktie (Aktien ohne Stimmrecht) sind 5.617 Millionen Aktien im Umlauf. Darüber hinaus gibt es noch B-Aktien, welche allerdings nicht an der Börse notiert sind. Die B-Aktien befinden sich größtenteils im Besitz der Gründer und zeichnen sich durch ein 10-faches Stimmrecht aus. Somit ist sichergestellt, dass die Gründer über etwas mehr als 50% der Stimmrechte verfügen.

Wenn du die Alphabet-Aktie kaufen möchtest, spielt es keine Rolle, ob du die A-Aktie oder C-Aktie kaufst. Die B-Aktie kannst du nicht kaufen, da diese nicht an der Börse notiert ist. Die A-Aktie besitzt zwar ein Stimmrecht. Da über 50% der Stimmrechte aber ohnehin bei den Gründern liegen, ist der Wert deines Stimmrechts quasi null. Für den weiteren Verlauf dieses Artikels (insbesondere auch der Chartanalyse) betrachten wir die A-Aktie.

Von der A-Aktie befinden sich nahezu alle Aktien im Streubesitz. Das bedeutet, dass es hier keine strategischen Investoren gibt. Strategische Investoren sind Anleger, die mit ihrem Investment in das Unternehmen nicht nur einen finanziellen Vorteil erzielen wollen, sondern direkt Einwirkung auf das Geschäft haben möchten. Bei der C-Aktie sind knapp 7% im Besitz des Gründers Sergey Brin und gelten somit als strategischer Anteil. Die restlichen 93% sind ebenfalls im Streubesitz.

Sowohl bei der A-Aktie als auch bei der C-Aktie sind die größten Investoren Vermögensverwaltungsgesellschaften wie Vanguard oder BlackRock mit Anteilen zwischen 5% und 8%.

3. Historische Kursentwicklung von Alphabet

3.1. Chartanalyse für Alphabet

Das Ziel der Chartanalyse in diesen Abschnitt ist es, zunächst anhand der Analyse des langfristigen Charts herauszufinden, ob es einen langfristigen Aufwärtstrend gibt, und wo sich die Aktie in Relation zu diesem Trend aktuell befindet. Anschließend ermöglicht die Analyse des Charts der letzten 2-3 Jahre die Ableitung des aktuell herrschenden Trends sowie die Bestimmung besonders wichtiger Kursmarken, anhand derer sich letztlich Handelsentscheidungen ableiten lassen.

Alphabet-Chart (Wochenchart) über die letzten 20 Jahre mit Chartanalyse
Alphabet-Chart (Wochenchart) über die letzten 20 Jahre mit Chartanalyse

Der Chart über die letzten 20 Jahre zeigt, dass Alphabet zwei Phasen mit größeren Kursrückgängen verzeichnet hat. In der Finanzkrise hat die Aktie von Alphabet (damals natürlich noch Google) einen Rückgang von etwa -65% verzeichnet. Bereits daran ist zu erkennen, dass Alphabet eben nicht zu den defensiven Aktien gehört, auch wenn sie dem sonst defensiven Sektor der Kommunikationsdienste angehört.

Einen weiteren großen Rückgang hat Alphabet im Jahr 2022 verzeichnet. Damals verlor die Aktie rund -45%. Langfristig betrachtet bewegt sich die Aktie dennoch in einem stabilen Aufwärtstrendkanal, mit Ursprung im Jahr 2009. Diesen hat die Alphabet-Aktie lediglich im Jahr 2021 nach oben verlassen. Damals ist die Aktie heiß gelaufen, was letztlich zur großen Korrektur im Jahr 2022 geführt hat.

An der Kursentwicklung der letzten 20 Jahre und dem Trendkanal kannst du erkennen, dass die Aktie von Alphabet bei Kursen oberhalb dieses Kanals überbewertet ist und mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Kanal zurückkehren wird. Auf der anderen Seite bieten sich Kursniveaus in der Nähe der unteren Begrenzung des Trendkanals sehr gut für einen Kauf an.  

Alphabet-Chart (Tageschart) über die letzten 3 Jahre und Chartanalyse
Alphabet-Chart (Tageschart) über die letzten 3 Jahre und Chartanalyse

Im Chart der letzten drei Jahre wird die aktuelle Situation bei der Alphabet-Aktie deutlicher. Den Trendkanal aus dem ersten Chart haben wir übernommen. Hier siehst du nun, dass die Alphabet-Aktie bereits in der Nähe der oberen Begrenzung dieses Trendkanals notiert und somit nicht mehr günstig ist. Außerdem ist hier auch schön das Aufwärtsgap vor wenigen Tagen zu sehen, welches durch die Vorlage starker Quartalszahlen zustande kam.

Das untere Ende des langfristigen Aufwärtstrendkanals wird die Aktie von Alphabet so schnell nicht erreichen. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau ist hierfür ein Rückgang von rund -30% erforderlich. Wenn du nochmal einen Blick auf den Langfristig-Chart wirfst, fällt auf, dass die Aktie von Alphabet ohnehin häufig in der oberen Hälfte des Trendkanals notierte. Damit wäre bereits eine Korrektur auf das mittlere Band des Trendkanals attraktiv für einen Einstieg. Dieses Niveau verläuft aktuell bei etwa 140 USD.

Eine wichtige Unterstützung knapp unterhalb dieses Niveaus ist die mittelfristige Aufwärtstrendlinie (hellblau). Diese hat ihren Ursprung im Sommer 2023 und wurde bereits erfolgreich getestet. Diese Unterstützung verläuft aktuell bei 135 USD. Beachte bitte, dass sich mit der Zeit beide genannten Niveaus nach oben verschieben.

Eine erste Unterstützung ist aktuell das Niveau von 150 USD (lila). Hier lag bis vor wenigen Wochen das Allzeithoch aus dem Jahr 2021. Dieses hat die Aktie von Alphabet Ende März 2024 erfolgreich überwunden und im Anschluss gleich auf dieses Niveau korrigiert. Damit dient der ehemalige Widerstand nun bereits als kleine Unterstützung.

Möchtest du die Aktie von Alphabet unbedingt kaufen, bietet es sich an, zumindest eine Korrektur auf das Niveau von 150 USD abzuwarten. Da aktuell auf allen Zeitebenen ein klarer Aufwärtstrend vorhanden ist, ist ein Kauf auf dem aktuellen Niveau zwar auch möglich. Hierbei würde es sich allerdings um einen sehr offensiven Einstieg mit größeren Rückschlagpotenzial handeln.

3.2. Aktie vs. Index & Sektor

Um beurteilen zu können, wie stark sich eine Aktie die letzten Jahre entwickelt hat, müssen wir die Performance mit dem Index vergleichen. Darüber hinaus ist auch ein Vergleich mit dem Sektor-Index sehr wertvoll. Der folgende Chart zeigt dir die Entwicklung von Alphabet im Vergleich zum S&P 500 sowie dem S&P 500 Communication-Index. Der S&P 500 Communication-Index ist der Branchenindex des S&P 500 für Kommunikationsdienste.

Performancevergleich: Alphabet vs. S&P 500 vs. S&P 500 Communication-Index
Performancevergleich: Alphabet vs. S&P 500 vs. S&P 500 Communication-Index

Alphabet hat über die letzten zehn Jahre eine Rendite von +522% verzeichnet und lässt damit sowohl den S&P 500 (+167%) als auch den S&P 500 Communication-Index (+76%) deutlich hinter sich. Die Kursentwicklung zeigt, dass Alphabet bis Ende 2021 eine stärkere Rallye verzeichnet hat als der Gesamtmarkt und der Branchenindex. Dafür hat die Aktie im Jahr 2022 aber auch eine schärfere Korrektur eingelegt. In der folgenden Aufwärtsbewegung ab Anfang 2023 konnte Alphabet dafür wieder eine deutliche Outperformance verzeichnen.

Dieser Vergleich zeigt nochmal, dass Alphabet eine offensive Aktie ist. In starken Marktphasen kann Alphabet eine deutliche Outperformance verzeichnen, läuft es dafür am Markt mal nicht so gut, verzeichnet Alphabet für gewöhnlich auch größere Verluste.

Besonders auffällig ist in diesem Vergleich auch die schwache Performance der Kommunikationsbranche im Vergleich zum Gesamtmarkt. Seit Anfang 2023 hat zwar auch die Kommunikationsbranche eine starke Aufwärtsbewegung verzeichnet, die Jahre zuvor (insbesondere bis 2020) war die Performance allerdings unterdurchschnittlich. Von dieser schwachen Branchenperformance war Alphabet aber auch schon damals nicht betroffen.

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Diese umfangreiche Analyse ist exklusiv für Aktienkönig-Premium-Mitglieder.

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Alle in diesem Beitrag dargestellten Informationen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung oder Finanzanalyse im Sinne des WpHG dar. Es werden keine Empfehlungen bezüglichen einzelner Wertpapiere abgegeben. Insbesondere die Vorstellung einzelner Aktien spiegelt die persönliche Meinung des Verfassers wider und ist keinesfalls als Aufforderung zum Kauf oder Verkauf zu interpretieren. Auch alle weiteren Informationen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Wertpapiere. Jeder Anleger, der die zur Verfügung gestellten Informationen nutzt, handelt selbstbestimmt und trägt somit die Verantwortung für sein Handeln und die daraus resultierenden Gewinne oder Verluste. Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaften, die auch zu einem Totalverlust führen können.

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