Ziel dieses Aktien-Schnell-Checks
Im Aktien-Schnell-Check werden zehn Aktien schnell und übersichtlich analysiert, wobei die zentrale Frage im Vordergrund steht: Lohnt es sich, diese Aktien zu kaufen und wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? Der Schnell-Check ermöglicht es dir, in kurzer Zeit eine fundierte Einschätzung zu diesen zehn Aktien zu erhalten.
Zuerst stelle ich dir jedes Unternehmen kurz vor und präsentiere die aktuellen Bewertungen basierend auf meinen Aktienkönig-Bewertungsmodellen. Diese Bewertung zeigt auf, für welche Art von Investor und zu welcher Anlagestrategie die Aktien passen. Dabei beleuchte ich auch die wichtigsten Kennzahlen der einzelnen Bewertungsmodelle. Anschließend folgt eine schnelle Chartanalyse für jede Aktie, die dazu dient, den übergeordneten Trend zu identifizieren und wichtige Kursmarken zu bestimmen, an denen sich ein Kauf lohnen könnte.
Das Ziel ist, dass du am Ende für jede der zehn Aktien genau weißt, ob sich ein Kauf lohnt, wann ein guter Einstiegszeitpunkt ist oder ob du lieber Abstand von der Aktie nehmen solltest.
Viel Spaß beim Lesen!
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Aktie 1: Walmart
| ISIN | WKN | US9311421039 | 860853 |
| Marktkapitalisierung | 612.355 Mio. USD |
| Land | USA |
| Sektor | Basiskonsumgüter |
| Industrie | Handel mit Lebensmitteln und Basiskonsumgütern |
| Performance | Kursveränderung | mit Dividenden |
|---|---|---|
| Letzte 5 Jahre (p.a.) | 15,2% | 17,0% |
| Letzte 10 Jahre (p.a.) | 11,6% | 13,9% |
| Letzte 20 Jahre (p.a.) | 7,5% | 9,7% |
Walmart ist der weltweit führende Einzelhandelskonzern. Das Produktangebot von Walmart geht weit über Lebensmittel hinaus. Zu den angebotenen Waren gehören außerdem Kleidung, Haushaltswaren, elektronische Geräte, Autozubehör, Spielzeug und Schmuck. Weltweit gibt es aktuell rund 10.600 Walmart-Filialen, davon die Hälfte in den USA.
Aktienkönig Punktemodelle für Walmart
| Trend-Check: 7 / 7 | Fundamental-Check: 12 / 15 |
| Dividenden-Check: 7 / 10 | Dauerläufer-Check: 6 / 10 |
Die Aktie von Walmart erzielt im Trend-Check die Höchstpunktzahl von 7 Punkten und ist daher vor allem als starke Trendaktie einzustufen. Auch die Bewertungen in den drei anderen Modellen sind gut, würden für einen Kauf nach der jeweiligen Strategie aber nicht ganz ausreichen.
Im Trend-Check erfüllt Walmart die Vorgaben bei den einzelnen Kennzahlen aktuell ohne Probleme. Die Rendite über die letzten sechs Monate liegt bei +31% (S&P 500 +12%) und über die letzten drei Jahre bei +62% (S&P 500 +31%). Gleichzeitig fällt die Volatilität mit 20,6% im Vergleich zum S&P 500 (17,5%) eher gering aus. Für gewöhnlich verzeichnet eine Einzelaktie eine deutlich höhere Volatilität als ein breit diversifizierter Index. Der maximale Drawdown über die letzten fünf Jahre ist mit -25% sogar deutlich geringer als der des S&P 500 (-32%).
Im Dividenden-Check verpasst Walmart eine bessere Bewertung, weil die Dividendenrendite mit 1,1% zu gering ist. Im Fundamental-Check kann Walmart mit 12 von 15 Punkten überzeugen. Lediglich aufgrund eher geringer Margen, lässt die Aktie zwei Punkte liegen. Hier liegt aber weniger ein Problem beim Unternehmen, vielmehr weist die Branche allgemein geringe Margen auf.
Chartanalyse zu Walmart
Walmart bewegt sich bereits seit Ende 2015 im hier gezeigten Aufwärtstrendkanal. Das zeigt auch nochmal, dass die Aktie nicht nur kurz- und mittelfristig, sondern auch langfristig eine sehr attraktive Aktie ist. Aktuell notiert Walmart allerdings an der oberen Begrenzung des Trendkanals. Nach einer kleinen Korrektur ist die Aktie nach Vorlage starker Quartalszahlen vor wenigen Tagen dann wieder deutlich gestiegen und hat dabei eine große Kurslücke hinterlassen.
Für einen Einstieg wäre eine Korrektur auf die erste Unterstützung bei rund 67 USD (hellblau) wünschenswert. Hier liegt der letzte Tiefpunkt der Korrektur von vor wenigen Tagen. Aktuell weist die Aktie aber eine derart hohe Dynamik auf, dass mit solch einer Korrektur eher nicht zu rechnen ist. Die orangefarbene Aufwärtstrendlinie dient hier eher der Orientierung. Dieser Trend ist zu steil, als dass die Aktie ihn langfristig halten könnte.
Wichtigste Unterstützungszone ist der Bereich zwischen 61,50 und 63 USD (grün markiert). Hier liegt das ehemalige Allzeithoch aus dem Frühjahr 2024, und die Aufwärtslücke, welche die Aktie im Mai verzeichnet hat. Kurse oberhalb dieses Niveaus sprechen für einen nach wie vor intakten Aufwärtstrend.
Fazit zu Walmart
Walmart kann aktuell vor allem im Trend-Check mit 7 von 7 Punkten überzeugen. Aber auch fundamental ist das Unternehmen attraktiv wie 12 von 15 Punkten zeigen. Zwei Punkte verliert Walmart hier lediglich aufgrund branchentypisch geringer Margen. Inzwischen notiert die Aktie aber bereits an der oberen Begrenzung des Aufwärtstrendkanals. Eine zeitnahe Korrektur bis an die nächste Unterstützung ist aber unwahrscheinlich. Für einen Kauf in ein Trend-Depot bietet sich daher bereits ein kleiner erster Rücksetzer der Aktie an.
Aktie 2: Deutsche Börse
| ISIN | WKN | DE0005810055 | 581005 |
| Marktkapitalisierung | 39.307 Mio. EUR |
| Land | Deutschland |
| Sektor | Finanzen |
| Industrie | Kapitalmärkte |
| Performance | Kursveränderung | mit Dividenden |
|---|---|---|
| Letzte 5 Jahre (p.a.) | 9,4% | 11,3% |
| Letzte 10 Jahre (p.a.) | 13,8% | 16,2% |
| Letzte 20 Jahre (p.a.) | 12,2% | 15,5% |
Die Deutsche Börse ist einer der größten Börsenplatzbetreiber in Europa. Das Unternehmen deckt die gesamte Prozesskette vom Aktien- und Terminhandel ab. Das umfasst das Clearing, Settlement, Custody, die Bereitstellung von Marktdaten sowie die Entwicklung und den Betrieb elektronischer Handelssysteme. Zur Deutschen Börse gehört der elektronische Handelsplatz XETRA, die Terminbörse Eurex sowie Clearstream, welche für die Banking- und Settlement-Dienstleistungen zuständig sind.
Aktienkönig Punktemodelle für die Deutsche Börse
| Trend-Check: 6 / 7 | Fundamental-Check: 12 / 15 |
| Dividenden-Check: 9 / 10 | Dauerläufer-Check: 9 / 10 |
Die Aktie der Deutschen Börse kann in allen vier Aktienkönig-Bewertungsmodellen überzeugen. Vor allem im Dauerläufer-Check und Dividenden-Check glänzt die Aktie mit jeweils 9 von 10 Punkten. Im Dauerläufer-Check kann sich vor allem die Rendite von +14,9% pro Jahr über die letzten 20 Jahre sehenlassen (inklusive Dividenden). Im Vergleich zum DAX ist das eine jährliche Outperformance von 8%-Punkten. Allerdings ist der maximale Drawdown über die letzten 20 Jahre mit -77% zu hoch. Hier verliert die Aktie im Dauerläufer-Check einen Punkt.
Im Dividenden-Check überzeugt die Deutsche Börse mit einem soliden Dividendenwachstum von 5,5% pro Jahr über die letzten zehn Jahre. Die Dividendenrendite ist mit 2,1% aber eher gering und erfüllt die Vorgabe nur knapp. Allerdings ist die Ausschüttungsquote mit 39% auch eher als niedrig einzustufen, was zeigt, dass hier auch Potenzial für eine höhere Dividende vorhanden wäre. Dank der starken Kursentwicklung in den letzten Jahren (über drei Jahre +33%, DAX hingegen +11%) sowie einer vergleichsweise geringen Volatilität in dieser Zeit (19,2% vs. DAX 17,3%) überzeugt die Aktie auch im Trend-Check.
Chartanalyse für die Deutsche Börse
Die Aktie der Deutschen Börse befindet sich bereits seit 2012 in einem stabilen langfristigen Aufwärtstrend. Der hier gezeigte blaue Aufwärtstrendkanal hat seinen Ursprung allerdings erst Ende 2020. Innerhalb dieses Kanals bewegt sich die Aktie seitdem aber recht zuverlässig bis auf wenige Ausnahmen.
Vor wenigen Tagen ist die Aktie auf ein neues Allzeithoch ausgebrochen und konnte den Widerstand bei rund 195 Euro (orange – bisheriges Allzeithoch) damit überwinden. Wenige Tage zuvor hat sich die Aktie noch am unteren Ende des Aufwärtstrendkanals stabilisiert und danach einen dynamischen Anstieg verzeichnet. Das zeigt auch nochmal, wie wichtig der Aufwärtstrendkanal für die Aktie ist. Ein Einstieg bietet sich vor allem am unteren Ende dieses Kanals an. Aktuell verläuft diese untere Begrenzung bei rund 176 Euro. In etwa auf diesem Niveau liegt auch der Unterstützungsbereich zwischen 175 und 178 Euro (grün markiert). Hier hat sich die Aktie in den letzten Monaten öfter stabilisieren können.
Nennenswerte Widerstände gibt es für die Aktie aktuell nicht. Kurzfristig wird die Luft nach oben allerdings dünn. Die obere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals verläuft aktuell bei rund 210 Euro. Oberhalb des Kanals hat die Aktie der Deutschen Börse die letzten Jahre nie notiert. Kurse in der Nähe dieses Niveaus sind daher als ambitioniert zu betrachten.
Fazit zur Deutschen Börse
Die Deutsche Börse kann in allen vier Aktienkönig-Bewertungsmodellen überzeugen. Mit 9 von 10 Punkten im Dauerläufer-Check ist die Aktie der Deutschen Börse eine der attraktivsten Dauerläufer-Aktien aus Deutschland. Auch 9 Punkte im Dividenden-Check sind zwar gut, die Dividendenrendite liegt mit 2,1% aber nur knapp über der Vorgabe. Kaufenswert ist die Aktie tendenziell in der unteren Hälfte des Aufwärtstrendkanals. Vor allem Kurse in der Nähe der unteren Begrenzung dieses Kanals sind sehr attraktiv.
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Aktie 3: Shell
| ISIN | WKN | GB00BP6MXD84 | A3C99G |
| Marktkapitalisierung | 209.304 Mio. EUR |
| Land | Großbritannien |
| Sektor | Energie |
| Industrie | Erdöl, Erdgas und nicht erneuerbare Brennstoffe |
| Performance | Kursveränderung | mit Dividenden |
|---|---|---|
| Letzte 5 Jahre (p.a.) | 3,6% | 8,4% |
| Letzte 10 Jahre (p.a.) | 1,1% | 6,7% |
| Letzte 20 Jahre (p.a.) | 3,4% | 8,8% |
Shell ist eines der weltweit größten Energieunternehmen. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1907. Shell ist in der Exploration, Produktion, Raffination und Vermarktung von Öl und Gas tätig. Das Unternehmen betreibt ein globales Netzwerk von Tankstellen und ist auch in der petrochemischen Industrie aktiv.
Aktienkönig Punktemodelle für Shell
| Trend-Check: 5 / 7 | Fundamental-Check: 8 / 15 |
| Dividenden-Check: 3 / 10 | Dauerläufer-Check: 3 / 10 |
Shell kommt aktuell lediglich im Aktienkönig-Trend-Check mit 5 von 7 Punkten auf eine gute Bewertung. Hier überzeugt die Aktie vor allem mit einer hohen Rendite von +88% über die letzten drei Jahre. Der Stoxx600 konnte in dieser Zeit um nur +17% steigen (jeweils inklusive Dividenden). Bei den beiden Risikomaßen im Trend-Check verliert Shell allerdings zwei Punkte. Die Volatilität ist mit 26% über die letzten drei Jahre zu hoch und vor allem der maximale Drawdown von -61% über die letzten fünf Jahre ist als problematisch anzusehen.
Dass die Aktie von Shell im Dividenden-Check trotz einer Dividendenrendite von rund 5% nur 3 von 10 Punkten erzielt, liegt unter anderem an einer durchwachsenen Dividendenhistorie. In den letzten zehn Jahren wurde die Dividende nur fünf Mal erhöht. Außerdem ist das Dividendenwachstum auf Sicht von zehn Jahren negativ. Hinzu kommt noch, dass sowohl das Gewinn- als auch das Umsatzwachstum über die letzten fünf Jahre negativ waren. Das ist auch ein Grund weshalb die Aktie im Fundamental-Check und Dauerläufer-Check Punkte liegen lässt.
Chartanalyse zu Shell
Nach einer starken Rallye im Jahr 2022 befindet sich die Aktie von Shell nun in einem leichten Aufwärtstrend, welcher durch die hellblaue Trendlinie zum Ausdruck kommt. Diese verläuft aktuell bei rund 2.600 GBp und bietet eine gute Unterstützung. Aktuell notiert Shell leicht über der 200-Tage-Linie.
Im Falle einer größeren Korrektur kommt es auf den Bereich zwischen 2.350 und 2.420 GBp an (grün markiert). Hier liegt der letzte markante Tiefpunkt. Sollte die Aktie von Shell unter dieses Niveau fallen, ist der mittelfristige Aufwärtstrend gebrochen. Eine Bestätigung des Aufwärtstrends würden wir hingegen sehen, wenn es der Aktie gelingt über das Allzeithoch von 2.955 GBp (lila) zu steigen. Daran ist die Aktie die letzten Monate bislang gescheitert.
Fazit zu Shell
Shell erreicht in den Aktienkönig-Bewertungsmodellen keine ausreichend gute Bewertung, als dass die Aktie als ernsthafter Kaufkandidat infrage kommen würde. Auch für ein Dividenden-Depot kommt Shell überraschenderweise nicht infrage. Hier ist die Dividendenhistorie nicht überzeugend genug. Mittelfristig bewegt sich die Aktie in einem stabilen leichten Aufwärtstrend. Der Chart allein reicht für einen Einstieg hier aber nicht aus.
Aktie 4: AutoZone
| ISIN | WKN | US0533321024 | 881531 |
| Marktkapitalisierung | 54.355 Mio. USD |
| Land | USA |
| Sektor | Zyklische Konsumgüter |
| Industrie | Verkauf, spezialisiert |
| Performance | Kursveränderung | mit Dividenden |
|---|---|---|
| Letzte 5 Jahre (p.a.) | 23,7% | 23,7% |
| Letzte 10 Jahre (p.a.) | 19,4% | 19,4% |
| Letzte 20 Jahre (p.a.) | 20,6% | 20,6% |
AutoZone ist neben O’Reilly Auto Parts einer der größten Einzelhändler von Automobil-Ersatzteilen und -Zubehör in den USA. Zum Produktsortiment des Unternehmens gehören Ersatzteile, Pflegeprodukte, Werkzeuge und Zubehör für Kraftfahrzeuge. Zu den Kunden zählen sowohl professionelle Mechaniker als auch Do-it-yourself-Kunden. Das Unternehmen betreibt über 6.000 Filialen, ein Großteil davon in den USA.
Aktienkönig Punktemodelle für AutoZone
| Trend-Check: 6 / 7 | Fundamental-Check: 12 / 15 |
| Dividenden-Check: 3 / 10 | Dauerläufer-Check: 10 / 10 |
Die Aktie von AutoZone erzielt im Dauerläufer-Check die Höchstpunktzahl von 10 Punkten. Besonders hervorzuheben ist hier, dass die Aktie jedes einzelne Kriterium im Dauerläufer-Check mit Leichtigkeit besteht. Über die letzten 20 Jahre hat die Aktie eine durchschnittliche jährliche Rendite von 20% erzielt und lässt den S&P 500 Total Return Index (10,5%) damit deutlich hinter sich.
Die Volatilität liegt mit 25% zwar über der des S&P 500 (17,6%), aber noch innerhalb der erlaubten +10%-Punkte. Dafür fällt der maximale Drawdown über die letzten 20 Jahre mit -41% deutlich geringer aus als der des S&P 500 (-56%). Außerdem überzeugt AutoZone mit einem sehr stabilen Umsatz- und Gewinnwachstum. Die Gewinne konnten die letzten zehn Jahre um durchschnittlich knapp 10% pro Jahr gesteigert werden.
Da AutoZone keine Dividende zahlt, kann sich die Aktie im Dividenden-Check hier auch nur die Punkte holen, die nicht im direkten Zusammenhang mit Dividenden stehen. Im Fundamental-Check verliert AutoZone nur deshalb zwei Punkte, weil die Eigenkapitalquote negativ ist und folglich auch keine Eigenkapitalrendite berechnet werden kann. Die negative Eigenkapitalquote kommt allerdings durch umfangreiche Aktienrückkäufe zustande und ist somit unkritisch.
Chartanalyse für AutoZone
Wie du beim Dauerläufer-Check schon gesehen hast, folgt die Aktie von AutoZone langfristig einem starken Aufwärtstrend. Mittelfristig kommt der Aufwärtstrend durch die hellblaue Aufwärtstrendlinie zum Ausdruck, welche aktuell bei rund 2.900 USD verläuft. Gemeinsam mit der knapp darunter liegenden 200-Tage-Linie hat die Aktie hier eine gute Unterstützung. Auf diesem Niveau ist die Aktie interessant für einen Kauf.
Darunter verläuft bei 2.750 USD (orange) die nächste Unterstützung. Hier liegt auch der letzte Tiefpunkt aus dem Mai dieses Jahr. In einem Worst-Case wäre ein Rückgang bis in den Bereich von 2.270 bis 2.430 USD (grün markiert) denkbar. Erst bei Kursen darunter wäre der langfristige Aufwärtstrend in Gefahr. Einziger Widerstand ist aktuell das Allzeithoch bei rund 3.250 USD (lila). Mittelfristig dürfte es für die Aktie aber kein Problem sein dieses Niveau zu überwinden.
Fazit zu AutoZone
AutoZone besteht alle Kriterien im Dauerläufer-Check ohne Probleme und ist mit 10 von 10 Punkten im Dauerläufer-Check somit eine sehr attraktive Dauerläufer-Aktie. Eine gute Bewertung im Fundamental-Check rundet das Bild hier noch ab. Da die Aktie keine Dividende zahlt, kommt sie für ein Dividenden-Depot allerdings nicht infrage. Charttechnisch sieht das Bild auch sehr gut aus. Nach unten finden sich einige Unterstützungen und sowohl der mittelfristige als auch der langfristige Aufwärtstrend sind klar intakt.
Aktie 5: Salesforce
| ISIN | WKN | US79466L3024 | A0B87V |
| Marktkapitalisierung | 256.010 Mio. USD |
| Land | USA |
| Sektor | Technologie |
| Industrie | Software |
| Performance | Kursveränderung | mit Dividenden |
|---|---|---|
| Letzte 5 Jahre (p.a.) | 11,7% | 11,7% |
| Letzte 10 Jahre (p.a.) | 16,3% | 16,3% |
| Letzte 20 Jahre (p.a.) | 24,5% | 24,5% |
Salesforce ist ein führender Anbieter von cloudbasierten Customer-Relationship-Management (CRM)-Lösungen. Das Unternehmen bietet eine breite Palette an Anwendungen für Vertrieb, Kundenservice, Marketing, Handel und mehr, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Kundenbeziehungen zu verwalten und zu optimieren.
Aktienkönig Punktemodelle für Salesforce
| Trend-Check: 1 / 7 | Fundamental-Check: 8 / 15 |
| Dividenden-Check: 2 / 10 | Dauerläufer-Check: 5 / 10 |
Die Aktie von Salesforce kann nach den vier Aktienkönig-Bewertungsmodellen nicht überzeugen und kommt folglich nicht für ein Investment infrage. Im Fundamental-Check und Dauerläufer-Check erreicht die Aktie immerhin eine durchschnittliche Bewertung. Die Eigenkapitalrendite ist mit 4,5% allerdings zu gering. Auch die Nettomarge liegt mit 7,6% unter der Vorgabe. Hier verliert die Aktie von Salesforce Punkte im Fundamental-Check. Überzeugen kann Salesforce dafür beim Wachstum. Das durchschnittliche Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre liegt bei 26% pro Jahr.
Im Dauerläufer-Check verliert Salesforce aufgrund der zu hohen Kursrisiken Punkte. Zwar überzeugt die Aktie mit einer hohen Rendite von +23,5% pro Jahr über die letzten 20 Jahre, dafür liegt die Volatilität in dieser Zeit mit knapp 40% aber auch deutlich über der des S&P 500 (17,6%). Auch der maximale Drawdown ist mit -70% zu hoch. Da die Aktie von Salesforce mit ihrer Performance in den letzten Monaten und Jahren nicht überzeugen konnte (+/-0% über die letzten drei Jahre) schneidet die Aktie im Trend-Check nicht gut ab.
Chartanalyse zu Salesforce
Zwischen 2012 und 2021 gehörte die Aktie von Salesforce zu den stärksten Werten am Aktienmarkt. Mit einem Kurseinbruch von rund 60% über das Jahr 2022 hat die Aktie ihren langfristigen Aufwärtstrend dann allerdings beendet. Von ihrem Tief Ende 2022 konnte sich die Aktie dafür aber wieder sehr dynamisch erholen.
Seit März dieses Jahr hat Salesforce einen kleinen kurzfristigen Abwärtstrend ausgebildet (lila). Aktuell ist die Aktie aber dabei diesen Trend zu durchbrechen. Wichtig ist, dass der Unterstützungsbereich zwischen 230 und 250 USD hält (grün gefärbt). Bricht die Aktie nochmal deutlich unter dieses Niveau nach unten aus, trübt sich das Chartbild deutlich ein.
Auf dem Weg nach oben hat Salesforce nun zunächst die 200-Tage-Linie vor sich (bei rund 267 USD). Auf diesem Niveau liegt bei rund 270 USD (orange) auch noch ein weiterer Widerstand. Dieser ergibt sich durch die Tiefpunkte aus April bis Mai sowie die Hochpunkte im Juli. Gelingt der Ausbruch deutlich über dieses Niveau, könnte die Aktie wieder an Aufwärtsdynamik gewinnen.
Fazit zu Salesforce
Charttechnisch betrachtet ist die Situation bei Salesforce aktuell sehr spannend. Gelingt der Ausbruch über die 200-Tage-Linie und den Widerstand bei rund 270 USD, könnte die Aktie neue Aufwärtsdynamik entwickeln. Hieraus ergeben sich wenn überhaupt aber maximal Tradingchancen. Nach den Aktienkönig-Bewertungsmodellen ist Salesforce für ein Investment nicht gut genug bewertet.
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Alle in diesem Beitrag dargestellten Informationen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung oder Finanzanalyse im Sinne des WpHG dar. Es werden keine Empfehlungen bezüglichen einzelner Wertpapiere abgegeben. Insbesondere die Vorstellung einzelner Aktien spiegelt die persönliche Meinung des Verfassers wider und ist keinesfalls als Aufforderung zum Kauf oder Verkauf zu interpretieren. Auch alle weiteren Informationen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Wertpapiere. Jeder Anleger, der die zur Verfügung gestellten Informationen nutzt, handelt selbstbestimmt und trägt somit die Verantwortung für sein Handeln und die daraus resultierenden Gewinne oder Verluste. Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaften, die auch zu einem Totalverlust führen können.
Es besteht die Möglichkeit, dass in diesem Beitrag erwähnten Wertpapiere gleichzeitig im Besitz des Verfassers sind. Dadurch entstehende Interessenkonflikte können nicht ausgeschlossen werden. Alle Informationen wurden sorgfältig recherchiert. Eine Garantie oder Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der zur Verfügung gestellten Informationen und Daten kann jedoch nicht übernommen werden.
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