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Aktien-Schnell-Check – mit Oracle, Deutsche Bank und Home Depot

Titelbild Aktien-Schnell-Check mit den Logos von Oracle, Paychex, HomeDepot, ThermoFisher, Pernod Ricard, Logitech, SÜSS MicroTec, Deutsche Bank, Hersheys und Elisa

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Ziel dieses Aktien-Schnell-Checks

Im Aktien-Schnell-Check werden zehn Aktien schnell und übersichtlich analysiert, wobei die zentrale Frage im Vordergrund steht: Lohnt es sich, diese Aktien zu kaufen und wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? Der Schnell-Check ermöglicht es dir, in kurzer Zeit eine fundierte Einschätzung zu diesen zehn Aktien zu erhalten.

Zuerst stelle ich dir jedes Unternehmen kurz vor und präsentiere die aktuellen Bewertungen basierend auf meinen Aktienkönig-Bewertungsmodellen. Diese Bewertung zeigt auf, für welche Art von Investor und zu welcher Anlagestrategie die Aktien passen. Dabei beleuchte ich auch die wichtigsten Kennzahlen der einzelnen Bewertungsmodelle. Anschließend folgt eine schnelle Chartanalyse für jede Aktie, die dazu dient, den übergeordneten Trend zu identifizieren und wichtige Kursmarken zu bestimmen, an denen sich ein Kauf lohnen könnte.

Das Ziel ist, dass du am Ende für jede der zehn Aktien genau weißt, ob sich ein Kauf lohnt, wann ein guter Einstiegszeitpunkt ist oder ob du lieber Abstand von der Aktie nehmen solltest.

Viel Spaß beim Lesen!

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Aktie 1: Oracle

ISIN | WKN US68389X1054 | 871460
Marktkapitalisierung 485.795 Mio. USD
Land USA
Sektor Technologie
Industrie Software
Oracle Logo
Performance Kursveränderung mit Dividenden
Letzte 5 Jahre (p.a.) 26,5% 28,5%
Letzte 10 Jahre (p.a.) 16,5% 18,4%
Letzte 20 Jahre (p.a.) 14,2% 15,4%

Oracle ist auf die Entwicklung und Bereitstellung von Datenbanksoftware, Cloud-Diensten und Unternehmenslösungen spezialisiert. Bekannt ist das Unternehmen vor allem für seine Datenbankmanagement-Software. Außerdem bietet Oracle Cloud-Infrastruktur- und Plattform-Dienste, ERP- (Enterprise Resource Planning) sowie CRM- (Customer Relationship Management) Lösungen an, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren.

Aktienkönig Punktemodelle für Oracle

Trend-Check: 5 / 7 Fundamental-Check: 10 / 15
Dividenden-Check: 7 / 10 Dauerläufer-Check: 6 / 10

Die Aktie von Oracle kommt in den vier Aktienkönig-Bewertungsmodellen jeweils auf gute Bewertungen, kann aber in keinem der Modelle vollkommen überzeugen. Dank des starken Aufwärtstrends erzielt Oracle im Trend-Check 5 von 7 Punkten. Über die letzten sechs Monate konnte die Aktie um +53% steigen (S&P 500 +19%) und über die letzten drei Jahre liegt die Rendite sogar bei +86%. Dass Oracle im Trend-Check trotzdem nicht besser abschneidet, liegt an den zu hohen Risikomaßen. Die Volatilität der letzten drei Jahre liegt mit 32% deutlich über der des S&P 500 (18%).

Im Dividenden-Check kommt Oracle trotz einer geringen Dividendenrendite auf 7 Punkte, weil das Dividendenwachstum und die Dividendenkontinuität überzeugen können. Für eine Dividendenstrategie reicht diese Bewertung allerdings nicht aus – auch deshalb, weil die Dividendenrendite mit 0,9% zu gering ist. Im Dauerläufer-Check erzielt Oracle dank hoher Renditen und moderater Risiken (maximaler Drawdown über die letzten zehn Jahre von nur -40%) einige Punkte. Da die Umsätze und Gewinne über die letzten zehn Jahre aber nicht stark genug gewachsen sind und diese auch starken Schwankungen unterliegen, ist eine bessere Bewertung hier nicht drin.

Chartanalyse zu Oracle

Chartanalyse für Oracle (Tageschart) über die letzten 3 Jahre
Chartanalyse für Oracle (Tageschart) über die letzten 3 Jahre

Die Aktie von Oracle hat die letzten beiden Jahre einen starken Aufwärtstrend verzeichnet. Die hellblaue Trendlinie (welche aktuell bei rund 140 USD verläuft) ist für diesen Trend maßgeblich. Aufgrund des starken Kursanstiegs der letzten Tage ist diese Unterstützung aktuell aber rund 20% entfernt.

Dafür kommt dieser Unterstützung aber ein hoher Stellenwert zu. Auf demselben Niveau liegt nämlich eine weitere Supportzone (grün markiert). Diese resultiert aus dem ehemaligen Allzeithoch aus dem Sommer dieses Jahr sowie der Aufwärtskurslücke von Anfang September. Bei einer Korrektur in diesen Bereich ist die Aktie attraktiv für einen Kauf.

Fazit zu Oracle

Die Aktie von Oracle ist als solide einzustufen. In den Aktienkönig-Bewertungsmodellen kommt Oracle auf gute Ergebnisse, kann aber in keinem eine extrem gute Bewertung erzielen. Die Aktie ist kurzfristig etwas heiß gelaufen. Ein Kauf bietet sich bei einer Korrektur in den nächstgelegenen Unterstützungsbereich an.

Aktie 2: Deutsche Bank

ISIN | WKN DE0005140008 | 514000
Marktkapitalisierung 31.915 Mio. EUR
Land Deutschland
Sektor Finanzen
Industrie Kapitalmärkte
Deutsche Bank Logo
Performance Kursveränderung mit Dividenden
Letzte 5 Jahre (p.a.) 17,8% 19,7%
Letzte 10 Jahre (p.a.) -3,1% -1,6%
Letzte 20 Jahre (p.a.) -5,0% -3,0%

Die Deutsche Bank eines der größten europäischen Finanzdienstleistungsunternehmen. Die Deutsche Bank bietet eine breite Palette an Bankdienstleistungen in den Bereichen Investmentbanking, Privatkundengeschäft, Geschäftskundenbanking und Vermögensverwaltung. Die beiden wichtigsten Segmente des Unternehmens gemessen am Umsatz sind das Privatkundenbanking sowie die Tätigkeiten im Bereich des Investmentbankings. Den größten Umsatzanteil macht die Deutsche Bank in ihrem Heimatmarkt mit einem Anteil von rund 40%.

Aktienkönig Punktemodelle für die Deutsche Bank

Trend-Check: 5 / 7 Fundamental-Check: 10 / 15
Dividenden-Check: 6 / 10 Dauerläufer-Check: 2 / 10

Die Aktie der Deutschen Bank erzielt im Trend-Check gute 5 von 7 Punkten. Nachdem die Deutsche Bank vor Jahren eine schwere Zeit durchgemacht hat, kommt die Aktie so langsam wieder in Schwung. Über die letzten drei Jahre hat die Deutsche Bank eine Rendite von +51% verzeichnet und lässt den DAX (+27%) damit klar hinter sich. Dass es im Trend-Check trotzdem nur zu 5 Punkten reicht, liegt an den zu hohen Risikomaßen. Die Volatilität über die letzten drei Jahre ist mit 37% deutlich höher als die des DAX (17%). Und auch der maximale Drawdown über 5 Jahre fällt mit -50% sehr hoch aus.

Im Fundamental-Check und Dividenden-Check erzielt die Deutsche Bank zufriedenstellende Bewertungen. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei knapp 3%. Eine bessere Bewertung verhindert allerdings die Tatsache, dass die Dividende auf Sicht der letzten zehn Jahre rückläufig ist und hier auch keinerlei Kontinuität vorhanden ist. Im Dauerläufer-Check hingegen fällt die Aktie der Deutschen Bank komplett durch. Die Rendite über die letzten 20 Jahre (inklusive Dividenden) ist mit -3,1% sogar negativ und der maximale Drawdown von -92% in dieser Zeit ist erschreckend.

Chartanalyse für die Deutsche Bank

Chartanalyse für die Deutsche Bank (Tageschart) seit 2020
Chartanalyse für die Deutsche Bank (Tageschart) seit 2020

Seit 2020 zeigt sich die Aktie der Deutschen Bank überraschend freundlich. Zwar sind auch in dieser Zeit größere Kursschwankungen zu sehen, insgesamt ist der Trend aber klar aufwärts gerichtet. Besonders wichtig ist hierbei die hellblaue Aufwärtstrendlinie, welche aktuell bei rund 11,50 Euro verläuft. In diesem Bereich findet sich auch noch eine weitere Unterstützung (grün markiert), welche aus dem Tief zu Beginn des Jahres resultiert.

Kurzfristig kommt es aber auf das Niveau von rund 14 Euro an (orange). Hier liegen markante Tiefpunkte der letzten Monate. Außerdem verläuft knapp darüber die 200-Tage-Linie. Charttechnisch bietet sich an dieser Stelle ein Einstieg an. Alternativ kannst du auch mit einem Einstieg in Trendrichtung von der Fortsetzung des Trends profitieren, indem du bei einem Ausbruch über das Hoch von 17 Euro (lila) einsteigst.

Fazit zur Deutschen Bank

Nach den Aktienkönig-Bewertungsmodellen kann die Deutsche Bank, wenn überhaupt, nach dem Trend-Check überzeugen. Charttechnisch betrachtet ergibt sich wie erwähnt ein mögliches Einstiegsszenario eher, um von der Fortsetzung des mittelfristigen Trends zu profitieren. Für ein langfristig stabiles und risikoarmes Investment ist die Aktie der Deutschen Bank weniger geeignet.

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Aktie 3: Home Depot

ISIN | WKN US4370761029 | 866953
Marktkapitalisierung 399.155 Mio. USD
Land USA
Sektor Zyklische Konsumgüter
Industrie Verkauf, spezialisiert
Logo Home Depot
Performance Kursveränderung mit Dividenden
Letzte 5 Jahre (p.a.) 11,4% 13,9%
Letzte 10 Jahre (p.a.) 15,5% 18,4%
Letzte 20 Jahre (p.a.) 12,3% 15,1%

Home Depot ist ein US-amerikanisches Baumarktunternehmen ähnlich zu Obi oder Bauhaus bei uns in Deutschland. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1978. Aktuell betreibt Home Depot rund 2.200 Filialen, einen Großteil davon in den USA. 92% seiner Umsätze erzielt das Unternehmen in den USA. Das Angebot von Home Depot richtet sich an Heimwerker aber auch an Baufirmen und Handwerker. Zu den Produkten gehören vor allem Baumaterialien, Werkzeuge, Gartenbedarf, Möbel und Sanitärartikel.

Aktienkönig Punktemodelle für Home Depot

Trend-Check: 4 / 7 Fundamental-Check: 14 / 15
Dividenden-Check: 8 / 10 Dauerläufer-Check: 9 / 10

Die Aktie von Home Depot kann in gleich drei Aktienkönig-Bewertungsmodellen überzeugen. Im Fundamental-Check punktet Home Depot mit einer hohen Gesamtkapitalrendite (23%), einer attraktiven Bewertung mit einem KGV von 25 sowie einem stabilen Umsatz- und Gewinnwachstum.

Dieses stabile Wachstum verhilft der Aktie auch im Dauerläufer-Check zu einer sehr guten Bewertung. Über die letzten zehn Jahre konnten die Umsätze um jährlich 7% und die Gewinne um 11% pro Jahr gesteigert werden. Beide Wachstumsraten weisen eine sehr hohe Stabilität von 97% auf, wie es für zyklische Konsumgüteraktien sonst eher untypisch ist. Im Dauerläufer-Check punktet Home Depot außerdem dank hoher Renditen. Über die letzten zehn Jahre lag die jährliche Rendite inklusive Dividenden bei 18% und damit deutlich über der des S&P 500 Total Return Index (13%). Im Dividenden-Check kommt Home Depot mit 8 von 10 Punkten ebenfalls auf ein gutes Ergebnis. Die Dividendenrendite liegt zwar nur knapp über 2%, dafür liegt das Dividendenwachstum über die letzten zehn Jahre bei durchschnittlich 18% pro Jahr. Außerdem hat Home Depot seine Dividende die letzten 35 Jahre kein einziges Mal gesenkt.

Chartanalyse zu Home Depot

Chartanalyse für Home Depot (Tageschart) über die letzten 4 Jahre
Chartanalyse für Home Depot (Tageschart) über die letzten 4 Jahre

Die Aktie von Home Depot befand sich lange Zeit in einem stabilen Aufwärtstrend. Seit Anfang 2022 bewegt sich Home Depot allerdings seitwärts und hat damit an Dynamik verloren. Wichtig war, dass im Bereich von 270 USD (grün markiert) eine Bodenbildung gelungen ist. Im Falle eines größeren Rückgangs dürfte die Aktie spätestens hier wieder nach oben drehen.

Kurzfristig ist das Niveau von knapp 340 USD (orange) wichtig. Sowie knapp darunter die grün markierte Unterstützung. Hier liegen diverse Tiefpunkte der letzten Monate. Außerdem war dieses Niveau in den letzten Jahren auch schon öfter ein wichtiger Widerstand für die Aktie. Dieses Niveau ist nun im Falle einer Korrektur die Chance für eine Stabilisierung. Damit die Aktie nachhaltig wieder an Schwung gewinnt, ist es wichtig das Allzeithoch bei rund 420 USD (blau markiert) zu überwinden. Daran ist Home Depot erst vor Kurzem gescheitert.

Fazit zu Home Depot

Die Aktie von Home Depot kann in gleich drei Aktienkönig-Bewertungsmodellen überzeugen und gilt somit als attraktive Aktie für verschiedene Strategien. Die letzten Jahre hat die Dynamik des langfristigen Aufwärtstrends allerdings nachgelassen. Nach unten findet Home Depot aber starke und gute Unterstützungen. Ein Ausbruch über das Allzeithoch könnte der Aktie neuen Schwung verleihen.

Aktie 4: Pernod Ricard

ISIN | WKN FR0000120693 | 853373
Marktkapitalisierung 32.008 Mio. EUR
Land Frankreich
Sektor Basiskonsumgüter
Industrie Getränke
Pernod Ricard Logo
Performance Kursveränderung mit Dividenden
Letzte 5 Jahre (p.a.) -4,2% -2,0%
Letzte 10 Jahre (p.a.) 3,7% 6,0%
Letzte 20 Jahre (p.a.) 5,8% 7,8%

Das französische Unternehmen Pernod Ricard ist eines der führenden Unternehmen in der Wein- und Spirituosenbranche. Zum Produktsortiment gehören Whiskey, Rum, Branntweine, Liköre, Cognac und Brandy. Die bekanntesten Marken von Pernod Ricard sind Havana Club, Ramazzotti, Beefeater, Absolut, Mumm oder Malibu. Die Umsatzverteilung ist global gesehen relativ gut verteilt. Jeweils knapp 30% der Umsätze entfallen auf die USA und Europa, die restlichen 40% verteilen sich auf den Rest der Welt.

Aktienkönig Punktemodelle für Pernod Ricard

Trend-Check: 1 / 7 Fundamental-Check: 12 / 15
Dividenden-Check: 6 / 10 Dauerläufer-Check: 6 / 10

Die Aktie von Pernod Ricard erzielt im Fundamental-Check, Dividenden-Check und Dauerläufer-Check jeweils gute Ergebnisse. Zwingend kaufenswert ist die Aktie nach den jeweiligen Bewertungen damit allerdings nicht. Im Dauerläufer-Check lässt die Aktie Punkte liegen, weil die Aktienkursentwicklung über die letzten Jahre nicht mehr so überzeugend ist. Über die letzten zehn Jahre stieg die Aktie um nur +5,5% (inklusive Dividenden).

Im Fundamental-Check besteht Pernod Ricard einige Punkte nur knapp. Die Gesamtkapitalrendite fällt mit 5% gering aus und besteht die Vorgabe gerade so. Das Umsatz- und Gewinnwachstum ist zufriedenstellend, andere Basiskonsumgüteraktien kommen hier aber auf höhere Stabilitätsraten beim Wachstum. Im Dividenden-Check überzeugt Pernod Ricard mit einer hohen Dividendenrendite von knapp 4%, allerdings liegt die Ausschüttungsquote mit 81% zu hoch. Außerdem wird davon ausgegangen, dass die Dividende in den kommenden Jahren eher gekürzt wird.

Chartanalyse für Pernod Ricard

Chartanalyse für Pernod Ricard (Tageschart) seit 2019
Chartanalyse für Pernod Ricard (Tageschart) seit 2019

Bis Ende 2021 hat sich die Aktie von Pernod Ricard sehr zuverlässig aufwärts bewegt. Speziell im Jahr 2023 ist Pernod Ricard dann allerdings massiv unter Druck geraten und hat den langfristigen Aufwärtstrend damit endgültig beendet. Seit Mitte 2023 ist klar zu erkennen, dass die Aktie kontinuierliche fallende Hochpunkte und fallende Tiefpunkte ausbildet, was charakteristisch für einen Abwärtstrend ist.

Eine Stabilisierung der Abwärtsbewegung kann in der Nähe des grün markierten Bereichs zwischen 112 und 117 Euro gelingen. Aktuell notiert die Aktie noch knapp darüber. Gelingt diese Stabilisierung hier nicht und durchschreitet die Aktie diese Unterstützung nach unten, ist das eine weitere Bestätigung des Abwärtstrends.

Ein erstes positives Zeichen wäre, wenn der Sprung über das Niveau von 141 Euro (orange) gelingt. Damit hätte Pernod Ricard zumindest schon mal den letzten Hochpunkt überschritten. Eine deutliche charttechnische Verbesserung ist aber erst bei Kursen von über 170 Euro (rot markiert) zu sehen.

Fazit zu Pernod Ricard

Die Aktie von Pernod Ricard ist nach drei der vier Aktienkönig-Bewertungsmodelle zwar nicht schlecht bewertet, kaufenswert ist die Aktie danach allerdings nicht. Das Unternehmen ist an sich attraktiv, der mittelfristige starke Abwärtstrend spricht aktuell aber gegen einen Einstieg. Solange eine Bodenbildung hier nicht final gelungen und das letzte Hoch überschritten ist, ist ein Einstieg zu riskant.

Aktie 5: Thermo Fisher Scientific

ISIN | WKN US8835561023 | 857209
Marktkapitalisierung 223.995 Mio. USD
Land USA
Sektor Gesundheitswesen
Industrie Biowissenschaften
Performance Kursveränderung mit Dividenden
Letzte 5 Jahre (p.a.) 14,6% 16,1%
Letzte 10 Jahre (p.a.) 17,6% 18,2%
Letzte 20 Jahre (p.a.) 16,8% 17,1%

Thermo Fisher Scientific hat sich auf die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen für Labore, Forschungseinrichtungen, die Gesundheitsbranche und Pharmazie spezialisiert. Zu den Produkten gehören unter anderem Laborzubehör, Chemikalien, Bioreagenzien, Instruments für die Analytik und Diagnostik sowie Lösungen für Lebensmittel- und Umweltanalytik. Damit ist Thermo Fisher ein wichtiger Zulieferer insbesondere innerhalb des Gesundheitswesens.

Aktienkönig Punktemodelle für Thermo Fisher Scientific

Trend-Check: 3 / 7 Fundamental-Check: 12 / 15
Dividenden-Check: 5 / 10 Dauerläufer-Check: 10 / 10

Die Aktie von Thermo Fisher Scientific erzielt im Dauerläufer-Check die Höchstpunktzahl von 10 Punkten. Sowohl bei der Performance als auch beim Wachstum erzielt die Aktie die Punkte mit Leichtigkeit. Lediglich bei den Risikomaßen ist es etwas knapper. Eine Volatilität von 24,7% sowie ein maximaler Drawdown von -53% reichen zwar aus, dass die Aktie auch bei diesen beiden Kennzahlen jeweils einen Punkt erhält. Du erkennst daran aber, dass es sich bei Thermo Fisher Scientific eher um eine offensive Dauerläufer-Aktie handelt.

In den letzten 20 Jahren hat Thermo Fisher mit einer jährlichen durchschnittlichen Rendite von 17,2% inklusive Dividenden gezeigt, dass die Aktie eine deutliche Outperformance zum Gesamtmarkt erzielen kann. Auch das Umsatz- und Gewinnwachstum von 12,6% bzw. 16,8% kann sich sehen lassen. Eine Stabilitätsrate von 96% beim Umsatzwachstum zeigt, dass Thermo Fisher die Umsätze sehr gleichmäßig steigern kann. Auch nach dem Fundamental-Check schneidet die Aktie mit 12 von 15 Punkten gut ab. Punkten kann Thermo Fisher hier auch wieder bei den Wachstumskennzahlen. Die Gesamtkapitalrendite liegt mit 7,5% allerdings nur knapp über der Vorgabe. Generell erzielt Thermo Fisher im Fundamental-Check einige Punkte nur knapp.

Chartanalyse zu Thermo Fisher Scientific

Chartanalyse für Thermo Fisher Scientific (Tageschart) seit 2021
Chartanalyse für Thermo Fisher Scientific (Tageschart) seit 2021

Thermo Fisher befand sich zwischen 2012 und 2022 in einem klaren Aufwärtstrend. Mit dem Beginn des Jahres 2022 hat die Aktie allerdings an Schwung verloren und dabei auch eine mittelfristige Abwärtstrendlinie (lila) ausgebildet. Diese konnte die Aktie zu Beginn des laufenden Jahres aber nachhaltig überwinden, sodass diese nun keine Relevanz mehr hat.

Wichtig ist vor allem das Niveau von rund 527 USD (hellblau). Hier liegen die Tiefpunkte der letzten Monate. In diesem Beriech ist die Aktie für einen Kauf besonders interessant. Nachhaltig neue Dynamik und eine Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends kommt aber erst dann auf, wenn es gelingt, das Allzeithoch von rund 670 USD (orange) zu überwinden.

Fazit zu Thermo Fisher Scientific

Die Aktie von Thermo Fisher Scientific überzeugt mit 10 von 10 Punkten im Dauerläufer-Check zwar als gute Dauerläufer-Aktie, problematisch ist allerdings, dass es in den letzten Jahren etwas an Dynamik fehlt. Ein Einstieg ist zum aktuellen Niveau zwar möglich, du musst hier allerdings etwas Geduld mitbringen, bis die Aktie an ihren langfristigen Aufwärtstrend wieder anknüpfen kann.

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