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Aktien-Schnell-Check – mit Coca-Cola, LVMH und Mercedes

Titelbild Aktien-Schnell-Check 08-2024 mit den Logos von Coca-Cola, LVMH, Mercedes, Automatic Data Processing, Starbucks, Aixtron, Amgen, Novartis, Deutsche Telekom und Costco Wholesale

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Ziel dieses Aktien-Schnell-Checks

Im Aktien-Schnell-Check werden zehn Aktien kurz und knapp analysiert. Dabei soll vor allem die Frage beantwortet werden, ob und wann es sich lohnt diese Aktien zu kaufen. Mit dem Aktien-Schnell-Check bist du in der Lage in kurzer Zeit eine professionelle Einschätzung zu zehn Aktien zu erhalten.

Zunächst stelle ich dir jedes Unternehmen kurz vor und zeige dir die aktuellen Bewertungen auf Basis meiner Aktienkönig-Bewertungsmodelle. Anhand dieser Bewertung erkennst du für welche Art von Investor und welche Strategie die Aktie als Investment infrage kommt. Dabei gehe ich auch auf die wichtigsten Kennzahlen der einzelnen Modelle ein. Anschließend wird für jede Aktie eine schnelle Chartanalyse durchgeführt. Hierbei geht es darum den übergeordneten Trend zu bestimmen und wichtige Kursmarken ausfindig zu machen, bei denen die Aktie kaufenswert ist.

Ziel ist es, dass du für jede der zehn Aktien am Ende genau weißt, ob es sich lohnt die Aktie zu kaufen beziehungsweise wann ein Einstieg möglich ist oder ob du von der Aktie lieber die Finger lassen solltest.

Viel Spaß beim Lesen!

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Aktie 1: Coca-Cola

ISIN | WKN US1912161007 | 850663
Marktkapitalisierung 269.764 Mio. USD
Land USA
Sektor Basiskonsumgüter
Industrie Getränke
Logo Coca-Cola
Performance Kursveränderung mit Dividenden
Letzte 5 Jahre (p.a.) 5,5% 8,8%
Letzte 10 Jahre (p.a.) 4,4% 7,7%
Letzte 20 Jahre (p.a.) 4,6% 7,8%

Coca-Cola ist einer der weltweit größten Hersteller von Softdrinks. Neben Coca-Cola gehören unter anderem die Marken Fanta, Sprite, Dasani, Costa Coffee, Fuzetea, Powerade und Schweppes zum Konzern. Die Umsätze von Coca-Cola sind global sehr gut verteilt: Rund 36% erwirtschaftet das Unternehmen in den USA, weitere 16% in Europa und dem mittleren Osten und 13% in Lateinamerika.

Aktienkönig Punktemodelle für Coca-Cola

Trend-Check: 3 / 7 Fundamental-Check: 13 / 15
Dividenden-Check: 7 / 10 Dauerläufer-Check: 5 / 10

Die Coca-Cola-Aktie kann in erster Linie im Aktienkönig-Fundamental-Check mit 13 von 15 Punkten überzeugen. Mit einem KGV von 25 liegt Coca-Cola von der Bewertung her auf dem Niveau des S&P 500. Stark ist die hohe Eigenkapitalrendite von 39% (welche allerdings auch durch eine geringe Eigenkapitalquote von 27% zustande kommt). Auch eine Nettomarge von 23% gilt im Bereich der Lebensmittel und Getränke als hoch.

Im Dauerläufer-Check ist Coca-Cola allerdings eher durchschnittlich. Grund dafür ist die deutliche Underperformance zur Benchmark sowie ein stagnierender Umsatz und ein zu geringes Gewinnwachstum von nur 2,2% pro Jahr über die letzten zehn Jahre.

Obwohl Coca-Cola eine beeindruckende Dividendenhistorie aufweist (Dividendensteigerung über 62 Jahre), erreicht die Aktie im Dividenden-Check „nur“ 7 von 10 Punkten. Grund dafür ist unter anderem die zu hohe Ausschüttungsquote von 76% sowie ein zu geringes Dividendenwachstum über die letzten fünf Jahre (nur 3,4% im Durchschnitt).

Chartanalyse zu Coca-Cola

Chartanalyse für Coca-Cola (Tageschart). Coca-Cola-Chart über 4 Jahre
Chartanalyse für Coca-Cola (Tageschart)

Seit Mitte 2022 hat die Aktie von Coca-Cola deutlich an Schwung verloren. An der orangefarbenen Trendlinie ist sogar zu erkennen, dass sich die Coca-Cola-Aktie in einem leichten Abwärtstrend befindet. Aktuell ist die Aktie dabei diesen Abwärtstrend zu überwinden. Daher werden die nächsten Tage hier besonders spannend. Gelingt der Ausbruch aus diesem mittelfristigen Abwärtstrend, wird die Aktie wieder interessanter.

Handelt es sich hierbei jedoch um einen Fehlausbruch, besteht die Gefahr der Korrektur auf die letzten Tiefs bei rund 57 bis 59 USD (blau & hellblau markiert). Wichtig war die letzten Tage vor allem, dass das Niveau von 59 USD gehalten hat (hellblau). Hier lagen diverse Umkehrpunkte nach Korrekturen. Sollte die Coca-Cola-Aktie nachhaltig unter dieses Niveau fallen, droht ein Rückgang bis in den grünen Unterstützungsbereich bei rund 52 bis 54 USD.

Fazit zu Coca-Cola

Coca-Cola gilt ohne Frage als eher langweilige dafür aber sehr stabile Aktie. Das zeigt vor allem eine Volatilität von nur 19% über die letzten 20 Jahre sowie ein maximaler Drawdown von nur -37% in dieser Zeit. Dass die Aktie dennoch keine gute Dauerläuferaktie ist, liegt an der deutlichen Underperformance zum S&P 500 sowie den stagnierenden Umsätzen über die letzten zehn Jahre. Für eine Dividendenstrategie kann die Aktie infrage kommen, das Dividendenwachstum könnte hier aber etwas höher ausfallen. Wichtig ist, dass nun zeitnah der Ausbruch aus dem mittelfristigen Abwärtstrend gelingt, dann sieht das Chartbild wieder deutlich attraktiver aus.

Aktie 2: LVMH

ISIN | WKN FR0000121014 | 853292
Marktkapitalisierung 394.891 Mio. EUR
Land Frankreich
Sektor Zyklische Konsumgüter
Industrie Textilien, Bekleidung & Luxuswaren
Logo LVMH
Performance Kursveränderung mit Dividenden
Letzte 5 Jahre (p.a.) 18,4% 20,4%
Letzte 10 Jahre (p.a.) 19,9% 22,2%
Letzte 20 Jahre (p.a.) 14,5% 16,8%

LVMH ist ein Luxusgüter-Konglomerat und besitzt etwa 75 Luxusmarken wie Louis Vuitton, Moët & Chandon, Hennessy, Bulgari, Dior, TAG Heuer und Dom Perignon. Gegründet wurde LVMH im Jahr 1987 durch die Fusion von Louis Vuitton und Moët Hennessy. Die Geschichte des Konzerns geht allerdings zurück bis ins Jahr 1743 und der Gründung von Moët & Chandon. Zu den Produkten des Unternehmens gehören unter anderem Spirituosen, Mode und Lederwaren, Parfüm und Kosmetik sowie Uhren und Schmuck.

Aktienkönig Punktemodelle für LVMH

Trend-Check: 3 / 7 Fundamental-Check: 14 / 15
Dividenden-Check: 7 / 10 Dauerläufer-Check: 9 / 10

Die Aktie von LVMH erreicht sowohl im Dauerläufer-Check als auch im Fundamental-Check eine äußerst gute Bewertung. Die hohe Punktzahl im Dauerläufer-Check ist auf eine deutliche Outperformance zum Stoxx600 (16,7% Rendite pro Jahr vs. 7,3% über die letzten 20 Jahre) sowie ein äußerst hohes Umsatz- und Gewinnwachstum zurückzuführen. Über die letzten zehn Jahre hat LVMH den Umsatz um jährlich +11,4% und den Gewinn sogar um +16,0% pro Jahr steigern können.

14 von 15 Punkte im Fundamental-Check zeigen, dass LVMH auch mit Blick auf die Finanzkennzahlen ein sehr starkes Unternehmen ist. Die Gesamtkapitalrendite liegt bei 10%, die Nettomarge bei 18% und das KGV bei 26. Gerade historisch betrachtet ist LVMH daher inzwischen wieder attraktiv, da die Aktie so gut wie nie zu einem KGV von unter 20 zu haben ist.

Chartanalyse für LVMH

Chartanalyse für LVMH(Tageschart), LVMH-Chart seit 2020
Chartanalyse für LVMH(Tageschart)

LVMH bewegt sich seit 2009 in einem stabilen Aufwärtstrendkanal (hier blau gefärbt). Das unterstreicht auch nochmal die Qualitäten als Dauerläufer-Aktie. Ein Kauf der Aktie bietet sich daher immer an, wenn sich die Aktie in der unteren Hälfte des Aufwärtstrendkanals bewegt. Aktuell befindet sich LVMH gerade so in diesem Bereich.

Die letzten Monate bewegt sich LVMH übergeordnet allerdings eher seitwärts. Auf der Unterseite ist die Aktie bei rund 660 Euro gut abgesichert (hellblau). Hier ist die LVMH-Aktie in den letzten Monaten bereits zwei Mal wieder nach oben gedreht. Auf der Oberseite befindet sich mit dem Allzeithoch von rund 900 Euro (lila) allerdings ein größerer Widerstand. Das aktuelle Kursniveau ermöglicht bereits einen Einstieg. Unter 700 Euro beziehungsweise in der Nähe der hellblauen Unterstützung ist die Aktie sehr interessant. Eine zeitnahe Korrektur in Richtung der unteren Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrendkanals bei aktuell rund 550 Euro ist aber unwahrscheinlich.

Fazit zu LVMH

Die LVMH-Aktie überzeugt sowohl im Dauerläufer-Check als auch im Fundamental-Check. Langfristig betrachtet gilt LVMH als sehr solide Aktie. Wichtig ist es die Aktie möglichst günstig einzusammeln und in der unteren Hälfte des langfristigen Aufwärtstrendkanals zu kaufen. Dass die Aktie aktuell attraktiv ist, zeigt auch ein KGV von 26. Zum Vergleich: Das niedrigste KGV der letzten zehn Jahre liegt bei etwa 20.

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Aktie 3: Mercedes

ISIN | WKN DE0007100000 | 710000
Marktkapitalisierung 78.386 Mio. EUR
Land Deutschland
Sektor Zyklische Konsumgüter
Industrie Kraftfahrzeuge
Logo Mercedes Benz
Performance Kursveränderung mit Dividenden
Letzte 5 Jahre (p.a.) 8,8% 15,0%
Letzte 10 Jahre (p.a.) 3,0% 7,7%
Letzte 20 Jahre (p.a.) 4,5% 8,7%

Mercedes-Benz (vormals Daimler) ist einer der weltgrößten Hersteller von Premium-Automobilen. Neben Mercedes-Benz gehören noch die Marken Mercedes-AMG und Mercedes-Maybach zum Portfolio. Die LKW-Sparte wurde Ende 2021 als Daimler Truck AG aus dem Konzern ausgegliedert. Mercedes erwirtschaftet 17% seiner Umsätze in Deutschland, sowie jeweils 24% im Rest Europas und in den USA.

Aktienkönig Punktemodelle für Mercedes

Trend-Check: 5 / 7 Fundamental-Check: 8 / 15
Dividenden-Check: 7 / 10 Dauerläufer-Check: 4 / 10

Die Mercedes-Aktie kann in keinem der vier Aktienkönig-Bewertungsmodelle so richtig überzeugen. Im Trend-Check schneidet Mercedes mit 5 von 7 Punkten halbwegs gut ab. Zu verdanken hat das die Aktie einer starken Kursentwicklung in den letzten Monaten und Jahren. Bei den Risikomaßen büßt die Aktie allerdings zwei Punkte im Trend-Check ein. Der maximale Drawdown über die letzten fünf Jahre fällt mit -58% deutlich größer aus als der des DAX (-35%). Daran ist zu erkennen, dass die Aktie als risikoreicht gilt.

7 Punkte im Dividenden-Check sind nicht schlecht, aber auch nicht enorm gut. Mercedes weist zwar eine sehr hohe Dividendenrendite (7,3%) auf. Allerdings wurde die Dividende die letzten zehn Jahre nur sieben Mal erhöht. Hier wäre etwas mehr Kontinuität wünschenswert.

Das durchschnittliche Ergebnis im Fundamental-Check ist unter anderem auf zu geringe Rentabilitäten (Gesamtkapitalrendite nur 3,7%) und ein negatives Umsatzwachstum über die letzten fünf Jahre zurückzuführen. Dafür zeigt ein KGV von nur 5,8 eine sehr günstige Bewertung.

Chartanalyse zu Mercedes

Chartanalyse für Mercedes (Tageschart), Mercedes-Chart seit 2021
Chartanalyse für Mercedes (Tageschart)

Zwischen dem Corona-Tief 2020 und Ende 2021 hat die Aktie von Mercedes eine starke Rallye verzeichnet. Seit Anfang 2022 bewegt sich die Aktie allerdings in einer breiten Handelspanne seitwärts. Auf der Oberseite stellt das Niveau von etwa 76 Euro (lila) einen starken Widerstand dar. Hieran ist die Aktie die letzten Jahre bereits öfter gescheitert.

Auf der Unterseite ist das Niveau von 55 Euro eine sehr gute Unterstützung und attraktiv für einen Kauf. Hier, sowie knapp darunter auf dem Niveau von 50 Euro (blau markiert), konnte sich die Aktie schon öfter wieder stabilisieren.

Ein Kauf ist vor allem in der Nähe der genannten Unterstützungen interessant. Dicht an dem Widerstand bei 76 Euro ist das Rückschlagpotenzial zu groß. Auf der Oberseite ist ein Einstieg in einen Aufwärtstrend nur möglich, wenn die Aktie das Niveau um 76 Euro nachhaltig überwinden kann.

Fazit zu Mercedes

Die Mercedes-Aktie kommt im Trend-Check und Dividenden-Check auf gute Bewertungen. Im Rahmen eines Trend-Depot ist ein Einstieg möglich, wenn die Aktie den Widerstand bei 76 Euro nachhaltig überwinden kann. Das gilt es aber vorerst abzuwarten. Für ein Dividendendepot wäre hingegen ein günstigerer Einstieg wünschenswert.

Aktie 4: Automatic Data Processing

ISIN | WKN US0530151036 | 850347
Marktkapitalisierung 100.325 Mio. USD
Land USA
Sektor Industriegüter
Industrie Professionelle Dienstleistungen
ADP Logo Automatic Data Processing
Performance Kursveränderung mit Dividenden
Letzte 5 Jahre (p.a.) 9,0% 11,5%
Letzte 10 Jahre (p.a.) 13,6% 16,2%
Letzte 20 Jahre (p.a.) 10,0% 12,4%

Automatic Data Processing ist ein Anbieter von Dienstleistungen für das Personalmanagement. Zum Angebot des Unternehmens gehören Softwarelösungen rund um das Personalwesen, die Gehaltsabrechnung, das Talentmanagement und die Arbeitszeiterfassung. ADP bedient Kunden aus verschiedensten Branchen sowie über verschiedene Unternehmensgrößen hinweg.

Aktienkönig Punktemodelle für Automatic Data Processing

Trend-Check: 4 / 7 Fundamental-Check: 13 / 15
Dividenden-Check: 8 / 10 Dauerläufer-Check: 9 / 10

Die Aktie von Automatic Data Processing (ADP) erreicht in gleich drei der vier Aktienkönig-Bewertungsmodelle jeweils ein gutes Ergebnis. Besonders attraktiv ist die Aktie als Dauerläufer-Aktie (9 von 10 Punkten). Sowohl über die letzten zehn, als auch die letzten 20 Jahre hat die ADP-Aktie eine Outperformance zum S&P 500 verzeichnen können. Gleichzeitig fällt der maximale Drawdown über die letzten 20 Jahre mit -38% deutlich geringer aus als der des S&P 500.

Die Aktie verpasst den zehnten Punkt im Dauerläufer-Check nur ganz knapp, weil das Umsatzwachstum der letzten zehn Jahre mit 4,9% pro Jahr knapp unterhalb der Vorgabe von 5% liegt. Das Gewinnwachstum fällt mit 9,7% pro Jahr da deutlich höher aus. Sehr schön zu sehen ist bei der Aktie von Automatic Data Processing auch, dass die Umsätze und Gewinne sehr gleichmäßig gesteigert werden konnten.

Mit 8 Punkten im Dividenden-Check und 13 Punkten im Fundamental-Check kommt die Aktie auch für eine Dividendenstrategie und eine Fundamental-Strategie infrage. Die Dividendenrendite ist mit 2,3% zwar nicht so hoch, dafür überzeugt ein Dividendenwachstum von 12,6% pro Jahr über die letzten zehn Jahre.

Chartanalyse für Automatic Data Processing

Chartanalyse für Automatic Data Processing (Tageschart), Automatic Data Processing-Chart über die letzten 4 Jahre
Chartanalyse für Automatic Data Processing (Tageschart)

Lange Zeit befand sich die Aktie von Automatic Data Processing in einem sehr stabilen Aufwärtstrend. Die letzten Jahre (seit 2021) hat sich der Aufwärtstrend allerdings abgeschwächt. Dafür bewegt sich die Aktie sehr zuverlässig in dem blau markierten Aufwärtstrendkanal. Die untere Begrenzung dieses Kanals verläuft aktuell bei rund 220 USD und spiegelt ein sehr attraktives Kaufniveau für die Aktie wider.

Knapp darunter befindet sich zwischen 206 und 211 USD die nächste Unterstützung (grün markiert). Hier konnte die Aktie im letzten Jahr immer wieder nach oben drehen. Auf der Oberseite stellt das Niveau bei rund 257 USD (orange) allerdings einen kritischen Widerstand dar. Diesen konnte die ADP-Aktie bereits mehrfach nicht überschreiten. Ein Ausbruch darüber kann dafür umso dynamischer erfolgen.

Fazit zu Automatic Data Processing

Die Aktie von Automatic Data Processing überzeugt in gleich drei Aktienkönig-Bewertungsmodellen. Vor allem für ein Dauerläufer-Depot ist die Aktie sehr interessant. Aber auch im Rahmen einer Dividendenstrategie kommt ein Kauf infrage. Fundamental ist die ADP-Aktie ebenfalls attraktiv. Ein KGV von 27 liegt in etwa auf dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Charttechnisch ist ein stabiler, wenn auch eher flacher Aufwärtstrend vorhanden. Das Niveau um 220 USD (untere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals) ist besonders attraktiv für einen Kauf.

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Aktie 5: Starbucks

ISIN | WKN US8552441094 | 884437
Marktkapitalisierung 82.120 Mio. USD
Land USA
Sektor Zyklische Konsumgüter
Industrie Hotels, Restaurants & Freizeit
Performance Kursveränderung mit Dividenden
Letzte 5 Jahre (p.a.) -1,5% 0,6%
Letzte 10 Jahre (p.a.) 7,6% 9,6%
Letzte 20 Jahre (p.a.) 10,7% 12,0%

Starbucks ist die weltweit größte Kaffeehauskette sowie einer der weltweit führenden Kaffeeproduzenten. Neben dem Verkauf diverser Kaffeevariationen bietet Starbucks auch eine Auswahl an Snacks an. Weltweit gibt es rund 38.000 Starbucks-Filialen, davon etwa 17.000 in den USA. In seinem Heimatmarkt erwirtschaftet Starbucks über 70% seiner Umsätze.

Aktienkönig Punktemodelle für Starbucks

Trend-Check: 0 / 7 Fundamental-Check: 11 / 15
Dividenden-Check: 8 / 10 Dauerläufer-Check: 4 / 10

Die Kursentwicklung von Starbucks in den letzten Monaten ist enttäuschend. Da verwundern 0 Punkte im Trend-Check auch wenig. Nach Vorlage des Quartalsberichts vor wenigen Tagen ist die Aktie massiv eingebrochen und bestätigt damit nochmal ihren kurz- und mittelfristigen Abwärtstrend.

Im Dividenden-Check schneidet Starbucks mit 8 von 10 Punkten dafür gut ab. Eine Dividendenrendite von 3,1% bei einem Dividendenwachstum von 17% pro Jahr über die letzten zehn Jahre ist sehr attraktiv. Lediglich bei den Performancemaßen im Dividenden-Check lässt Starbucks zwei Punkte liegen. Damit Starbucks auch weiterhin eine gute Dividendenaktie ist, müssen die Gewinne aber auch künftig steigen und entsprechend die Dividenden weiter angehoben werden.

Im Fundamental-Check schneidet Starbucks mit 11 Punkten zufriedenstellend ab. Das KGV ist mit 20 auf einem fairen Niveau, besonders günstig im historischen Vergleich ist die Aktie damit aber auch nicht.

Chartanalyse zu Starbucks

Chartanalyse für Starbucks(Tageschart), Starbucks-Chart seit 2020
Chartanalyse für Starbucks(Tageschart)

Bereits in einem vorherigen Schnell-Check habe ich die Aktie von Starbucks unter die Lupe genommen. Das charttechnische Bild hat sich seitdem nochmal deutlich eingetrübt. Zuvor befand sich die Aktie von Starbucks bereits in einem mittelfristigen Abwärtstrend (blaue Linie), nun ist die Aktie infolge eines schwachen Quartalsberichts nochmal deutlich eingebrochen.

Bereits vor diesem Kurseinbruch wurde die kleine Unterstützung bei 90 USD (hellblau) nach unten durchbrochen. Nun kommt es im Bereich um die 70 USD (grün markiert) für die Starbucks-Aktie drauf an. Sollte in den kommenden Tagen und Wochen hier eine Konsolidierung gelingen, bietet sich ein vorsichtiger antizyklischer Kauf an. Bricht die Aktie aber auch durch diese Unterstützung, sollte mit einem Kauf weiter abgewartet werden.

Fazit zu Starbucks

Mit 8 von 10 Punkten im Dividenden-Check kommt die Aktie von Starbucks für eine Dividendenstrategie durchaus infrage. Problematisch ist aktuell allerdings, dass die Dynamik der Aktie klar abwärts gerichtet ist. Nach dem Kurseinbruch vor wenigen Tagen hat die Starbucks-Aktie nun ein wichtiges Unterstützungsniveau bei etwa 70 USD erreicht. Nur, wenn hier eine Stabilisierung gelingt, bietet sich ein erster vorsichtiger Einstieg an.

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Alle in diesem Beitrag dargestellten Informationen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung oder Finanzanalyse im Sinne des WpHG dar. Es werden keine Empfehlungen bezüglichen einzelner Wertpapiere abgegeben. Insbesondere die Vorstellung einzelner Aktien spiegelt die persönliche Meinung des Verfassers wider und ist keinesfalls als Aufforderung zum Kauf oder Verkauf zu interpretieren. Auch alle weiteren Informationen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Wertpapiere. Jeder Anleger, der die zur Verfügung gestellten Informationen nutzt, handelt selbstbestimmt und trägt somit die Verantwortung für sein Handeln und die daraus resultierenden Gewinne oder Verluste. Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaften, die auch zu einem Totalverlust führen können.

Es besteht die Möglichkeit, dass in diesem Beitrag erwähnten Wertpapiere gleichzeitig im Besitz des Verfassers sind. Dadurch entstehende Interessenkonflikte können nicht ausgeschlossen werden. Alle Informationen wurden sorgfältig recherchiert. Eine Garantie oder Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der zur Verfügung gestellten Informationen und Daten kann jedoch nicht übernommen werden.

Weitere Informationen hierzu findest du unter: https://aktienkoenig.de/haftungsausschluss/