Inhaltsverzeichnis

Aktien-Bewertungs-Modelle schnell erklärt

Titelbild Aktienkönig-Bewertungsmodelle schnell erklärt

Inhaltsverzeichnis

Ziel dieses Artikels

In diesem Artikel möchte ich dir die Grundlagen der Aktienbewertung nach den Aktienkönig-Bewertungsmodellen näherbringen. Zunächst gehe ich auf die Zielsetzung der Aktienkönig-Bewertungsmodelle ein und erkläre dir welche Rolle Backtests bei der Entwicklung eines Bewertungsmodells spielen.

Anschließend bekommst du einen Überblick über die vier Aktienkönig-Bewertungsmodelle. Jedes Modell basiert auf einem einfach nachvollziehbaren Punktesystem. Je mehr Punkte eine Aktie im Bewertungsmodell erhält, desto aussichtsreicher ist sie.

Viel Spaß beim Lesen!

Das Ziel einer Aktienbewertung

Was ist eigentlich Sinn und Zweck einer Aktienanalyse oder einer Aktienbewertung? Natürlich ist es interessant sich intensiver mit einer Aktie auseinanderzusetzen, die Zahlen zu analysieren und den künftigen Aktienkursverlauf zu prognostizieren. Am Ende geht es doch aber darum, mit der Aktie auch eine gute Rendite zu erwirtschaften.

Analysierst du nun also eine Aktie, sollte dein Fokus immer darauf liegen beurteilen zu können, ob sich ein Investment in die Aktie lohnt und du mit dieser Aktie in der Lage bist künftig eine gute Performance zu erzielen.

Allein die Analyse des Geschäftsmodells oder die Bewertung der Zukunftsaussichten wird dir aber kaum dabei weiterhelfen, beurteilen zu können, ob sich die Aktie in den kommenden Monaten und Jahren gut entwickelt oder nicht.

Hierfür muss deine Analyse deutlich tiefergehen. Dazu gehört die Auswertung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung und daran anknüpfend die Berechnung zahlreicher Kennzahlen zur Aktienbewertung. Auch die Analyse des bisherigen Kursverlaufs der Aktie ist wesentlicher Bestandteil der Aktienanalyse.

Für eine einzelne Aktie können diese ganzen Analysen sehr zeitaufwändig werden. Möchtest du Aktien professionell analysieren, sind diese Arbeitsschritte aber unabdingbar. In diesem Artikel stelle ich dir vier Bewertungsmodelle, die ich selbst entwickelt habe, genauer vor. Jedes dieser vier Modelle verfolgt einen anderen Ansatz bei der Aktienbewertung. Alle haben jeden gemein, dass sie eine detaillierte Analyse von Aktien auf Basis von Kennzahlen vornehmen und dir somit einen Großteil der Arbeit bei der Aktienanalyse abnehmen können.

Bewertungsmodelle mithilfe von Backtests entwickeln

Mein Ziel war es Bewertungsmodelle für Aktien zu entwickeln, die einfach zu verstehen sind und gleichzeitig in der Lage sind gute Aktien von schlechten Aktien zu unterscheiden. Bewertet solch ein Modell Aktien also gut, sollten diese künftig auch eine höhere Rendite erzielen. Werden Aktien hingegen schlecht bewertet, sollte die Rendite bei diesen Aktien künftig geringer ausfallen.

Klingt zunächst einmal logisch, ganz einfach ist die Entwicklung solch eines Bewertungsmodells aber nicht. Ich kann dich jetzt aber schon beruhigen: Du musst nicht selbst in der Lage sein Bewertungsmodelle für Aktien zu entwickeln, um die guten Aktien ausfindigen zu machen. Es reicht vollkommen aus, wenn du meinen Ausführungen in diesem Beitrag folgen kannst.

Wie solch eine Analyse durchgeführt wird, erfährst du in diesem Artikel: Wie Backtests bei der Entwicklung von Aktien-Bewertungsmodellen helfen.

Abgrenzung zu den Turbo-Strategien

Für jedes der vier Bewertungsmodelle, die ich dir gleich vorstelle, existiert hier bei Aktienkönig auch ein Depot, das die Aktien auf Basis des jeweiligen Bewertungsmodells auswählt. Hierbei handelt es sich um die „Basis-Strategien“. Zusätzlich findest du aber noch drei Depots, die den „Turbo-Strategien“ zugehörig sind.

Es ist ganz wichtig, dass du beide Gruppen komplett losgelöst voneinander betrachtest. Die Turbo-Strategien haben einen ganz anderen Ansatz. Hier wird gezielt in Aktien mit den stärksten Aufwärtstrends investiert. Man kann also sagen, wir sind hier auf einem ganz anderen Spielfeld unterwegs. Deshalb bringt es auch überhaupt nichts, Aktien aus einem der Turbo-Depots nach den Aktienkönig-Bewertungsmodellen zu analysieren.

Die Turbo-Strategien sind äußerst offensiv und als eher aktive Handelsstrategien anzusehen. Hier werden Aktien auf relativer Basis zueinander bewertet. Bei den Basis-Strategien, deren zugehörige Bewertungsmodelle du in diesem Artikel kennenlernst, ist die Vorgehensweise deutlich defensiver und die Aktien in diesen Depots sollen mit einem längerfristigen Fokus gehalten werden.

Aktienkönig-Bewertungsmodelle in der Übersicht

Mit den Bewertungsmodellen, die ich dir in diesem Abschnitt vorstelle, bist du in der Lage Aktien nach unterschiedlichen Kriterien zu bewerten. Jedes Bewertungsmodell umfasst mehrere Kennzahlen, und ein Kriterium, das die Aktie jeweils erfüllen muss, um einen Punkt zu erhalten.

Je mehr Punkte eine Aktie in einem Bewertungsmodell erhält, desto besser ist diese Aktie. Und das Wichtigste dabei: Meine Analysen und Backtests haben gezeigt, dass Aktien mit einer hohen Anzahl an Punkten künftig tendenziell besser performen als Aktien, die weniger Punkte erzielen.

Ein besonderes Merkmal der vier Aktienkönig-Bewertungsmodelle ist, dass Aktien nach Punkten bewertet werden. Es wird also geprüft, ob bestimmte Kriterien erfüllt sind oder nicht. Das erlaubt es eine Aktie eigenständig für sich zu bewerten. Höchstens sind noch die Daten des Vergleichsmarktes (zugehöriger Aktienindex) notwendig.

Damit unterscheiden sich die Bewertungsmodelle wesentlich vom Turbo-System hier bei Aktienkönig. Beim Turbo-System erfolgt die Aktienbewertung auf relativer Basis, indem alle Aktien eines Index miteinander verglichen werden. Das macht es deutlich schwieriger eine einzelne Aktie zu bewerten, da dafür gleichzeitig auch alle anderen Aktien analysiert werden müssen. Bei den Aktienkönig-Bewertungsmodellen ist das nicht notwendig.

Trend-Check

Als erstes Modell zur Aktienbewertung möchte ich dir den Trend-Check vorstellen. Der Trend-Check hilft dir dabei Aktien ausfindig zu machen, die über die letzten Monate und Jahre starke und gleichzeitig stabile Aufwärtstrends verzeichnet haben. Mit diesen Trendaktien bist du in der Lage, wie man so schön sagt, auf den fahrenden Zug aufzuspringen und von einer Fortsetzung des Aufwärtstrends zu profitieren.  Der Trend-Check bildet die Grundlage für die Aktienauswahl für das Aktienkönig-Trend-Depot.

Im Trend-Check werden sechs Kennzahlen betrachtet, die ausschließlich auf der historischen Kursveränderung der Aktie basieren. Bei allen Kennzahlen wird immer der Vergleich zur Performance eines Vergleichsindex vorgenommen. Auf Basis dieser sechs Kennzahlen können maximal acht Punkte im Trend-Check erzielt werden. Ein Großteil der Kennzahlen bezieht sich Renditekennzahlen, zwei Punkte decken dann noch die Kursrisiken einer Aktie ab.

Eine ausführliche Beschreibung des Trend-Checks findest du im zugehörigen Artikel.

Damit du ein besseres Gefühl für die Kennzahlen des Trend-Checks bekommst, möchte ich dir zwei der verwendeten Kennzahlen hier bereits kurz vorstellen. Zum einen wird die Performance der Aktie mit dem Index über die letzten drei Jahre verglichen. Eine Aktie erhält hier einen Punkt, wenn ihre Rendite über drei Jahre höher ist als die des zugrundeliegenden Vergleichsindex zuzüglich +25%-Punkte. Das bedeutet, dass die Outperformance über drei Jahre mindestens +25%-Punkte betragen muss.

Eine weitere Kennzahl im Trend-Check ist der Maximale Drawdown über die letzten fünf Jahre. Das Regelwerk hier lautet, dass die Aktie einen Punkt erhält, wenn ihr Maximaler Drawdown nicht größer ist als der des Vergleichsindex, allerdings mit einer Toleranz von 20%-Punkten. Damit sollen vor allem Aktien mit sehr hohen Drawdowns aussortiert werden.

Nach diesem Schema werden insgesamt 6 Kennzahlen im Trend-Check ausgewertet, bei denen maximal 8 Punkte vergeben werden können. Besteht eine Aktie alle Kriterien, erhält sie acht Punkte und somit die Maximalpunktzahl. Aber auch 7 Punkte im Trend-Check sind ein gutes Ergebnis und klassifizieren eine Aktie als starke Trendaktie.

Mit dem Trend-Check bist du aber nicht nur in der Lage gute Aktien zu finden. Du kannst das Modell auch als Warnindikator heranziehen. Erreicht eine Aktie im Trend-Check nur einen oder gar keinen Punkt ist sie als äußerst schwach einzustufen. Solche Aktien tendieren dazu sich künftig deutlich schlechter zu entwickeln.

An dem Trend-Check solltest du dich orientieren, wenn du gerne in trendstarke Aktien investierst und kurz- und mittelfristig auch mit größeren Schwankungen bei einzelnen Aktien leben kannst. Dieses Bewertungsmodell ist als moderat offensiv einzustufen.

Fundamental-Check

Der Fundamental-Check ist das ideale Bewertungsmodell für Aktien, wenn du nach fundamental solide aufgestellten Unternehmen suchst. Hierbei geht es allerdings nicht darum etwa darum die Aktien zu finden, die am günstigsten bewertet sind. Vielmehr werden verschiede Aspekte der fundamentalen Aktienbewertung abgedeckt und dabei insgesamt 10 Kennzahlen ausgewertet. Der Fundamental-Check bildet die Grundlage für die Aktienauswahl für das Aktienkönig-Fundamental-Depot.

Es gibt unterschiedliche Kategorien fundamentaler Aktienkennzahlen. Es gibt Bewertungskennzahlen, wie beispielsweise das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), Rentabilitätskennzahlen wie die Eigenkapitalrendite, Bilanzkennzahlen wie die Eigenkapitalquote oder auch Wachstumskennzahlen wie das Gewinnwachstum.

Eine umfassende fundamentale Bewertung erhalten wir nur, wenn all diese Arten von Kennzahlen in einem Bewertungsmodell abgedeckt werden.

Den Fundamental-Check stelle ich dir in diesem Artikel ausführlich vor. An dieser Stelle möchte ich dir mit zwei der zehn Kennzahlen schon mal einen kurzen Einblick geben.

Eine der Kennzahlen im Fundamental-Check ist die Eigenkapitalrendite (im Englischen auch häufig als ROE für Return on Equity bezeichnet). Erzielt eine Aktie eine Eigenkapitalrendite von mindestens 15% (20% bei US-Aktien), erhält sie im Fundamental-Check einen Punkt.

Eine weitere Kennzahl ist das Gewinnwachstum über die letzten fünf Jahre. Lag das durchschnittliche jährliche Gewinnwachstum über die letzten fünf Jahre bei mindestens +3% pro Jahr, erhält die Aktie einen Punkt.

Formel Gewinnwachstum 5 Jahre

Nach diesem Schema werden zehn Kennzahlen betrachtet und Punkte vergeben, je nachdem ob eine Aktie das jeweilige Kriterium erfüllt oder nicht. Besteht eine Aktie also alle 10 Kriterien, erhält sie den Bestwert im Fundamental-Check von 10 Punkten.

Eine Aktie gilt dann als fundamental äußerst attraktiv, wenn sie 9 oder 10 Punkte erreicht. Diese Aktien tendieren dazu künftig eine bessere Performance zu erzielen. Auf der anderen Seite kannst du auch hier wieder sagen, dass Aktien mit besonders wenigen Punkten beim Fundamental-Check schlecht sind. Weist eine Aktie 3 oder weniger Punkte im Fundamental-Check auf, ist die Chance, dass du damit künftig eine hohe Rendite erzielst, äußerst gering.

Den Fundamental-Check solltest du genauer betrachten, wenn du bei deiner Aktienauswahl Wert auf besonders solide Unternehmen legst. Denk dran, dass es nicht darum geht Aktien mit einer besonders niedrigen Bewertung zu kaufen, sondern in Aktien zu investieren, die nach diversen Kriterien fundamental attraktiv bewertet sind.

Dividenden-Check

Mit dem Dividenden-Check bist du in der Lage attraktive Dividenden-Aktien ausfindig zu machen. Bei diesem Bewertungsmodell kommen 10 Kennzahlen zum Einsatz. Von den 10 Kennzahlen stehen allerdings nur 7 im direkten Zusammenhang mit Dividenden. Eine gute Dividendenaktie, muss nämlich auch noch mit anderen Kriterien überzeugen. Daher werden auch noch weitere Kennzahlen berücksichtigt, die das Wachstum des Unternehmens sowie die Performance der Aktie bewerten. Der Dividenden-Check ist die Grundlage für die Aktienauswahl im Aktienkönig-Dividenden-Depot.

Möchtest du detailliert nachlesen, wie der Dividenden-Check funktioniert, schaue gerne in den zugehörigen Artikel. Um ein besseres Gefühl für den Dividenden-Check zu bekommen, stelle ich dir zwei der zehn Kennzahlen direkt einmal vor.

Die erste Kennzahl ist die aktuelle Dividendenrendite. Weist eine Aktie aktuell eine Dividendenrendite von mindestens 2% auf, erhält sie hierfür einen Punkt.

Formel zur Berechnung der Dividendenrendite

Eine weitere Kennzahl ist das Dividendenwachstum über die letzten fünf Jahre. Die Vorgabe hier lautet, dass das durchschnittliche Dividendenwachstum über die letzten fünf Jahre mindestens +5% pro Jahr betragen muss, damit eine Aktie einen Punkt erhält.

Formel Dividendenwachsutm 5 Jahre

Nach diesem Schema werden insgesamt 10 unterschiedliche Kennzahlen ausgewertet. Besteht eine Aktie alle 10 Kriterien, erhält sie die Maximalpunktzahl beim Dividenden-Check von 10 Punkten.

Es gibt allerdings nur sehr wenige Aktien, die eine hohe Dividendenrendite, ein hohes Dividendenwachstum und gleichzeitig eine starke Aktienkursentwicklung vorweisen können. Deshalb ist die Anzahl an Aktien mit 9 oder 10 Punkten im Dividenden-Check deutlich geringer als das im Fundamental-Check der Fall ist. Daher ist hier eine Bewertung mit 8 Punkten bereits als sehr gut anzusehen. Mit solchen Aktien kannst du dir ein starkes Dividendendepot aufbauen.

Legst du bei deinen Investments einen großen Stellenwert auf Dividenden und bist auf der Suche nach soliden Dividenden-Zahlern, ist der Dividenden-Check das Bewertungsmodell, das du als erstes heranziehen solltest.

Dauerläufer-Check

Das vierte und damit letzte Aktien-Bewertungsmodell ist der Dauerläufer-Check. Mit diesem Bewertungsmodell bist du in der Lage Aktien zu finden, die seit Jahren überzeugen können und ihre Investoren glücklich machen. Wie der Name bereits sagt, findet der Dauerläufer-Check Aktien, die bereits seit Langem einen Lauf haben. Dauerläufer-Aktien tendieren dazu ihre starke Performance auch in den kommenden Jahren weiter fortzusetzen. Der Dauerläufer-Check ist die Grundlage für die Aktienauswahl im Aktienkönig-Dauerläufer-Depot.

Im Dauerläufer-Check werden 10 Kennzahlen ausgewertet. 3 Kennzahlen bewerten die Stärke des Aufwärtstrends einer Aktie in den letzten Jahren, 3 weitere Kennzahlen bewerten die Risiken mit Blick auf den Aktienkursverlauf der Vergangenheit. Die restlichen 4 Kennzahlen bewerten das fundamentale Wachstum des Unternehmens.

Eine ausführliche Erklärung des Dauerläufer-Checks findest du in diesem Artikel. Auch hier möchte ich, dass du wieder ein besseres Gespür für das Modell bekommst, daher stelle ich dir zwei der zehn Kennzahlen kurz vor.

Die erste Kennzahl wertet die Rendite der Aktie über die letzten 10 Jahre aus. Hierbei wird der Total Return betrachtet. Neben den Kurssteigerungen werden beim Total Return auch die ausgeschütteten Dividenden in die Performance einbezogen. Eine Aktie erhält einen Punkt, wenn ihr Total Return über die letzten 10 Jahre größer war als der des Index. Wie du siehst, ist hier also ein Vergleich der Performance mit dem Index erforderlich.

Eine weitere Kennzahl wertet das Gewinnwachstum über die letzten 10 Jahre aus. Damit eine Aktie bei der Kennzahl Gewinnwachstum einen Punkt erhält, muss ihr durchschnittliches jährliches Gewinnwachstum über die letzten 10 Jahre mindestens +5% pro Jahr betragen.

Formel zur Berechnung des Gewinnwachstums über die letzten 10 Jahre

Nach diesem Schema werden im Dauerläufer-Check 10 Kennzahlen ausgewertet. Besteht eine Aktie alle 10 Kriterien erhält sie die Maximalpunktzahl von 10 Punkten. Eine Aktie gilt als sehr gute Dauerläufer-Aktie, wenn sie mindestens 9 Punkte erzielt. Aktien mit 9 oder 10 Punkten im Dauerläufer-Check sind in der Lage künftig eine höhere Rendite zu erzielen.

Auch hier kannst du das Modell aber auch wieder als Warnsignal verwegen. Erzielt eine Aktie im Dauerläufer-Check 3 Punkte oder weniger, ist Vorsicht geboten. Diese Aktien konnten bereits in der Vergangenheit nicht überzeugen. Es ist daher wahrscheinlich, dass Aktien mit wenig Punkten im Dauerläufer-Check auch künftig nicht zu den großen Gewinnern an der Börse gehören werden.

Den Dauerläufer-Check kannst du vor allem dann betrachten, wenn du auf der Suche nach Aktien bist, die seit Jahren und Jahrzehnten zu den Gewinnern gehören. Solche Aktie weisen eine äußerst hohe Kontinuität auf und bringen Stabilität in dein Depot.

Ersetzen die Aktien-Checks eine eigenständige Analyse?

Die vier Aktienkönig-Bewertungsmodelle, die ich dir vorgestellt habe, ermöglichen es dir, Aktien schnell, einfach und vor allem zuverlässig zu bewerten. Erzielt eine Aktie in einem oder mehreren Bewertungsmodellen eine hohe Punktzahl, gilt sie als aussichtsreich.

Natürlich solltest du nur aufgrund einer hohen Punktzahl aber nicht blind in eine Aktie investieren. Du kannst die Bewertungsmodelle als Startpunkt nehmen, um attraktive Aktien zunächst einmal ausfindig zu machen. Bevor du eine Aktie kaufst, solltest du dich mit ihr aber noch ein wenig auseinandersetzen und zumindest einmal verstehen, wie das Unternehmen überhaupt Geld verdient und was es macht.

Außerdem musst du sicherstellen, dass die jeweilige Aktie auch zu deinem Depot passt. Bist du beispielsweise ein überzeugter Dividenden-Investor, wird eine starke Aktie nach dem Trend-Check, die aber keine Dividende zahlt, für dich nicht das richtige Investment sein. Oder bist du bereits sehr stark im Technologiesektor investiert, solltest du als nächste Aktie vielleicht nicht wieder eine Technologie-Aktie kaufen, nur weil sie in den Aktien-Checks eine hohe Punktzahl aufweist.

Auf jeden Fall kannst du mit den vier vorgestellten Bewertungsmodellen deine Aktienanalyse aber deutlich vereinfachen. Anstatt eine Aktie stundenlang mühsam zu analysieren, bekommst du innerhalb von wenigen Augenblicken eine aussagekräftige Bewertung.

Fazit: Aktienkönig-Bewertungsmodelle helfen bei der Aktienauswahl

Das Ziel einer Aktienanalyse und Aktienbewertung ist, dass du beurteilen kannst, ob es sich lohnt in eine Aktie zu investieren oder nicht. Entscheidend ist also, ob die Aktie in der Lage ist in den kommenden Jahren eine hohe Rendite zu erwirtschaften. Natürlich gibt es keine Glaskugel, mit der du das vorhersagen kannst. Mithilfe von Bewertungsmodellen kannst du die Chancen auf eine höhere Rendite aber deutlich steigern.

Ein solches Bewertungsmodell muss in der Lage sein, gute Aktien von schlechten Aktien zu unterscheiden. Ich habe dir in diesem Artikel vier Bewertungsmodelle vorgestellt, mit denen du in der Lage bist zu beurteilen, ob es sich lohnt in eine Aktie zu investieren oder nicht.

Mit dem Trend-Check, dem Fundamental-Check, dem Dividenden-Check und dem Dauerläufer-Check hast du vier professionell ausgearbeitete Bewertungsmodelle, die für jeden Typ von Investor das richtige Setup bereithalten.

Erzielt eine Aktie eine hohe Punktzahl nach einem dieser Bewertungsmodelle, gilt sie als aussichtsreich. Ausgehend von dieser Bewertung kannst du dir eine persönliche Meinung zur jeweiligen Aktie bilden, weitere Analysen anstellen und letztlich zu einer fundierten Entscheidung gelangen.